Kanurundtour Naturpark Uckermärkische Seen

Länge
65 - 70 km, 2-4 Tage

Biwakplätze
Gestüt Lindenhof
Strandbad Lychen
Schleuse Regow
Schleuse Kannenburg
Nordwestufer Röddelinsee
Strandbad Templin

Campingplätze
Wurlsee Camping Lychen, Camping am Großen Lychensee C77
Campingpark Himmelpfort, Campingverein ''Havelblick'' e.V. Zootzen,
Naturcamp am RöddelinseeCamping am Fährsee, Naturcamp Templin Gleuensee

Einkaufen
Lychen, Himmelpfort, Schleuse Regow, Templin

Der Startpunkt kann bei dieser Rundtour (mit 20 km Land-Transport) beliebig gewählt werden. Für Gäste mit eigenen Booten ist als Tourbeginn der Kanushuttle vom Lindenhof in Templin zum Platkowsee empfehlenswert.

An der Einsatzstelle Platkowsee, lohnt es sich vorab eine Runde auf dem herrlichen stillen See zu drehen, bevor es gleich nach rechts unter der Brücke hindurch in den Zenssee, an dessen Ende die Lychen liegt. Vom Zenssee geht's in den Oberpfuhlsee. Lychen bietet seinen Wasserwanderern eine Bootspassage durch die ehemalige Getreidemühle, mit deren Hilfe ein Höhenunterschied von 1,70 m zwischen Oberpfuhlsee und Nesselpfuhl überwunden wird (in beide Richtungen befahrbar). Auf Rollen können die Kanuten ihre Boote durch die Mühle vorbei am rekronstruierten Mühlenwehr bis auf die andere Seite des Mühlenbaches ziehen. Es besteht die Möglichkeit unter dem Dach der Mühle die Boote vorübergehend trocken zu parken (Schließboxen), um einen Zwischenstopp in der Stadt einzulegen. Der Wasserweg führt weiter über die Wurlflut, welche die Verbindung ist in den Stadtsee und weiter in den Großen Lychensee. Im Strandbad Lychen am Nordostufer befindet sich ein Biwakplatz. Am südwestlichen Ende des Sees geht es in das idyllische  Flüsschen Woblitz, nach wenigen Kilometern mündet diese in den Himmelpforter Haussee. In Himmelpfort wartet die erste von insgesamt sieben Schleusen. Das ehemalige Zisterzienserkloster mit Kräutergarten lohnt einen Besuch. Weiter über den Stolpsee in Richtung Havel. Auch hier ist bei starkem Wind Vorsicht geboten! Ein großer Campingplatz mit Rundumservice befindet sich am Ostufer. Weiter über die Havel bis zur Schleuse Bredereiche - ab hier geht es dann fast 20 km nur durch Naturschutzgebiet. An der Schleuse Regow gibt es einen Hofladen mit Ziegenkäse. Einige hundert Meter weiter flussabwärts liegt ein einfacher Biwakplatz. Bei klarem Himmel scheinen die Sterne über dem Lagerfeuer zum Greifen nahe. Der nächste Biwakplatz befindet sich erst 15 Kilometer weiter an der Schleuse Kannenburg! Bis zum Erreichen des Templiner Wassers sind zwei weitere Schleusen (Zaaren und Schorfheide) zu passieren. Folgen Sie dann links dem Abzweig Richtung Templinund erreichen bald die noch mit Hand betriebene Schleuse Kannenburg. Vom Biwakplatz aus bietet sich ein wunderschöner Blick über den Kuhwallsee. Bald darauf kommt man zum langgestreckten Röddelinsee, an dessen Ende der Templiner Kanal und schließlich die Stadt Templin erreicht wird. Nach der Schleuse geht es weiter in Richtung Norden über den Stadtsee. Ein Biwakplatz befindet sich im Strandbad Templin. Über den Gleuensee und das schmale Gleuenfließ erreichen Sie schließlich die Südspitze des Netzowsees. Von hier sind es noch rund drei Kilometer den schmalen, von Bäumen umgebenen Rinnensee hinauf bis zum Ausgangspunkt Gestüt Lindenhof.
 

Tour herunterladen als: GPX KML
Zurück