Die Uckermärker Landrunde


Der 152 km lange Wanderweg beginnt in Prenzlau und führt durch zwei der drei Nationalen Naturlandschaften der Uckermark: den Naturpark Uckermärkische Seen und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

See-, Schrei- und Fischadler, Schwarzstorch, Europäische Sumpfschildkröte, Fischotter und Eisvogel sind nur einige der seltenen Arten, auf die der aufmerksame Beobachter im wasserreichen Naturpark treffen kann. Durch die dichten Wälder der Schorfheide geht es anschließend in das Biosphärenreservat. Dort ist neben der Natur- die historisch gewachsene, kleinteilige Kulturlandschaft ein ganz besonderer Genuss: von Gehölzen durchsetzte Felder und Weiden, alte Dörfer und gepflasterte Alleen lassen den Alltag ganz weit weg erscheinen.

1. Etappe: von Prenzlau bis Naugarten
Von der Stadt ins weite Land, 17 km / 5 Std.
Direkt am Nordzipfel des Unteruckersees, der drittgrößte See Brandenburgs, startet die Uckermärker Landrunde. Der See wirkt groß und mächtig, beinahe wie ein Meer. Auf dem ehemaligen Bahndamm geht es stadtauswärts, weiter durch Offenlandschaft und an der Wassermühle Gollmitz vorbei nach Naugarten. Empfehlenswert ist ein Bad im Naugartener See.

Tourenbeschreibung Etappe 1 Uckermärker Landrunde

2. Etappe: von Naugarten bis Warthe
Dichte Wälder, 21 km / 5,5 Std.
Durch das Naturschutzgebiet Zerweliner Heide geht es nach Boitzenburg. Das markante Neo-Renaissance-Schloss gehört zu den größten und schönsten Brandenburgs. Durch ausgedehnte Wälder, entlang von Seen und Mooren führt die Etappe bis nach Warthe. Der Große Warthesee lädt zum Baden ein.

Tourenbeschreibung Etappe 2 Uckermärker Landrunde

3. Etappe: von Warthe bis Templin
Fachwerkkirchen, historische Dorfanger, 22 km / 5,5 Std.
Die kleine Fachwerkkirche des ehemaligen Gutsdorfes Alt Placht liegt mitten im Grünen und zählt zu den schönsten der Uckermark. Durch abwechslungsreiche Wiesenlandschaft führt der Weg zum Templiner Kanal. Templin bildet den Übergang zwischen Biosphärenreservat dem Naturpark. Sehenswert ist die historische Altstadt mit der 1735 m langen und bis zu 7 m hohen Feldsteinmauer.

Tourenbeschreibung Etappe 3 Uckermärker Landrunde

4. Etappe: von Templin bis Ringenwalde
Märkische Wälder und blinkende Seen, 25 km / 6,5 Std.
Mal am Wegesrand, mal in der Ferne funkeln Seen zwischen den Bäumen typisch märkischer Kiefern- und Buchenwälder. Über weite Strecken dieser Etappe führt der Weg durch keine Ortschaft, ungestörter Naturgenuss ist garantiert. Das Etappenziel Ringenwalde ist bekannt für regionale Wildspezialitäten. Sehenswert sind die Kirche und der von Lenné gestaltete Schlosspark mit dem Riesenstein.

Tourenbeschreibung Etappe 4 Uckermärker Landrunde

5. Etappe: von Ringenwalde bis Peetzig
Stille Wege, schattige Alleen, 14 km / 3,5 Std.
Aus dem Ort führt der Wanderweg neben einer schmalen, von alten Bäumen gesäumten Feldsteinstraße. Kranichrufe dringen aus den Moorwäldern, bevor Poratz mit seinen schlichten aber sehr gepflegten Fachwerkhäusern erreicht ist. Weiter geht es durch Wälder und später durch Wiesen und Felder mit weiten Ausblicken. Man spürt, dass die Uckermark zu den am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland zählt. Und auch am Ende dieser Etappe in Peetzig wartet ein Badesee.

Tourenbeschreibung Etappe 5 Uckermärker Landrunde

6. Etappe: von Peetzig bis Angermünde
Ausgedehnte Wälder und idyllische Seen, 16 km / 4 Std.
Auf dem Weg liegt das Straßendorf Wolletz mit dem gleichnamigen See. Im Kaffee Konsum kommen regionale Produkte wie Wildbratwurst und Wildburger auf den Tisch. Das Stück zwischen Wolletz und Angermünde ist eines der attraktivsten auf der gesamten Strecke. Auf Pfaden direkt am Seeufer entlang, danach die Welse überquerend, entlang urig wirkender Erlenbruchwälder. Auch der Biber hat hier seine Spuren hinterlassen. In Angermünde lohnt ein kurzer Abstecher zur Mündeseepromenade mit Gesteinsskulpturen aus eiszeitlichen Findlingen.

Tourenbeschreibung Etappe 6 Uckermärker Landrunde

7. Etappe: von Angermünde nach Biesenbrow
Obstbaumalleen und Wassermühlen, 17 km / 4,5 Std.
Durch Felder und kleine Dörfer geht es Richtung Norden. Auf dem alten Bahndamm mit Blick in die beweidete Welseniederung ist Biesenbrow, Geburtsort des Schriftstellers Ehm Welk, erreicht. Sein Werk "Die Heiden von Kummerow" haben hier ihren Ursprung.

Tourenbeschreibung Etappe 7 Uckermärker Landrunde

8. Etappe: von Biesenbrow nach Seehausen
Alte Wälder, weite Felder, 20 km / 5 Std.
Mischwald wechselt sich ab mit hügeligen, von Feldsöllen und Gehölzen durchsetzten Ackerflächen. Historische Pflasterstraßen führen durch verträumte Angerdörfer mit Feldsteinkirchen und Fachwerkhäusern. Seehausen liegt zwischen den Uckerseen und am Rande eines der größten Schilfgebiete Deutschlands.

Tourenbeschreibung Etappe 8 Uckermärker Landrunde

Option: Seehausen-Prenzlau
Von Seehausen nach Prenzlau führt ein markierter Wanderweg am Unteruckersee entlang, Länge 12 km (Gehzeit ca. 3 Std.).
Alternativ: Bahnfahrt von Seehausen nach Prenzlau (RE3 verkehrt im 2-Stunden-Takt, Fahrzeit 7 min)

* Die Uckermärker Landrunde ist in acht Etappen eingeteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung.

>> Übersicht zu den Unterkünften an der Uckermärker Landrunde

 

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