Rundweg zum Steinbruch

8 km / 2 h
Rundwanderweg
Start: Ringenwalde

Feldsteine prägen die gesamte Region - als Einfriedungen, Straßen, Häuser, Scheunen und Kirchen. Das Material wurde in zahlreichen Steinbrüchen entlang der Endmoränen wie bei Ringenwalde abgebaut.

Wir beginnen die Wanderung in Ringenwalde an der ➊ Touristinformation mit Heimatmuseum gegenüber des Landgasthofes „Zum grünen Baum“. Wir  überqueren die Dorfstraße und gehen Richtung Bahnhof. Der markierte Weg führt zunächst durch das für die Uckermark typische Straßendorf, vorbei am ➋ Atelier des Bildhauers Lutz Kommallein. Am ehemaligen Bahnhof folgen wir der Ausschilderung nach Julianenhof. Hier und da säumen knorrige Altbäume den Weg. Hinter Julianenhof biegt der Weg rechts in den Wald und führt schnurgerade durch die hügelige Endmoräne. An der Schutzhütte biegen wir links ab und erreichen die kleine Siedlung Libbesicke. An dem liebevoll gestalteten ➌ Rastplatz erzählt die von Kommallein erschaffene Holzskulptur die Sage von den verwunschenen Schwestern von Libbesicke. Dem Weg folgend gelangen wir nach etwa 1 km zum ➍ ehemaligen Steinbruch mitten im Wald. Als einer der ersten im Gebiet wurde er bereits um die Wende 19./20. Jh. wieder geschlossen, weil die Gruben am Werbellinsee ergiebiger waren. Wir treffen auf einen breiteren Weg und biegen nach links. Durch Kiefernwald, der im Herbst zum Pilze sammeln einlädt, wandern wir zurück in Richtung Ringenwalde. Den ausgeschilderten Abzweig nach links nicht verpassen. Schon bald erreichen wir den Bahnhof Ringenwalde, von wo aus wir denselben Weg zurück zum Startpunkt nehmen. Ein kleiner Abstecher zum Riesenstein, einem beachtlichen Findling im Schlosspark, ist zu empfehlen.

Markierung:

  • Gelber Punkt

Kartenempfehlung:

  • Reliefkartographie Kaiser „Die kleine Wanderkarte - Rund um Ringenwalde“ 1:25.000 (erhältlich in der Touristinformation Ringenwalde)


Parkplatz:

  • Ringenwalde, Touristinformation


Karte zur Wanderung "Rundweg zum Steinbruch" im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin / Uckermark.

Zurück