Unterwegs im Flemsdorfer Wald

Uckermark
8,4 km / 2-3 Std.
Rundwanderung

Hinweis: Der letzte Abschnitt des Weges am östlichen Seeufer ist aufgrund von Staunässe derzeit nicht begehbar. Gehen Sie nicht nach rechts zum Seeufer, sondern weiter geradeaus zur Hauptstraße und dort dann weiter nach rechts die Dorfstraße entlang (Stand: Jan. 2018).

Das Straßendorf Flemsdorf, an der Landesstraße zwischen Angermünde und Schwedt/Oder, liegt mit seinem See in einer flachen Senke dieser von der Weichseleiszeit geformten Landschaft. Der Flemsdorfer Wald gehört zu einem Landschaftsschutzgebiet, einer Pufferzone zum östlich gelegenen Nationalpark Unteres Odertal. Langgezogene Talmulden im Wechsel mit einem ständigen Auf und Ab über kleine Hügel, Felder und Weiden, schöner Mischwald und mitten drin kleine Seen, das sind die Zutaten für eine angenehme, nicht zu lange Familienwanderung. In Kombination mit einem Besuch des historischen Zentrums von Angermünde (historischer Marktplatz, Promenade am Mündesee mit Findlingsskulpturen, Tierpark und/oder Schwedt/Oder (Freizeitbad AquariUM, Besucherzentrum Nationalparkhaus im Ortsteil Criewen, Uckermärkische Bühnen Schwedt) wird daraus ein Familienausflug mit vielfältigen Aktivitäten.

Anreise:

  • Bahn RE3 nach Angermünde oder Schwedt/Oder
  • weiter mit dem UckermarkShuttle (Linie 468), Ausstieg Flemsdorf
  • Fahrplanauskünfte: www.vbb.de

 
Tourenbeschreibung:

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)

Von der Bushaltestelle (1) gehen wir auf der Hauptstr. zum westlichen Ortsausgang. Und weiter entlang der Landesstr. zum einzelnen Gehöft (2). Hier wenden wir uns nach re. Der Belag mit Betonplatten bleibt nur ein kurzes Stück. Danach wandern wir auf einem unbefestigten Weg sehr angenehm in einer lang gezogenen flachen Talmulde. Im Wald geht es zunächst leicht bergan. Der Weg führt im leichten Auf und Ab durch Mischwald, im Sommer Schatten spendend, im Herbst mit herrlich bunter Färbung. Im Flemsdorfer Wald, komplett von der Eiszeit geformt, wechseln sich kleine Hügel und dazwischen flache Talmulden miteinander ab. Nach etwas mehr als einem km kommen wir zu dem befestigten Querweg (3). Hier li und an der nächsten Wegekreuzung, vor dem kleinen Fließ re. Wir wandern nun am Rand der Senke der Niederlandiner Heide mit dem Felchowsee und dem Großen Stewensee. Letzteren (4) haben wir bald erreicht. Unser Weg führt ein Stück an seinem Ostufer entlang. Hier gibt es mehrere kleine Zugänge zum See. Am gegenüberliegenden Ufer sind die Häuser von Julienwalde zu erkennen. Unser Weg macht am nördlichen Waldrand einen Bogen nach re. Durch die Bäume schimmert die Wasserfläche eines weiteren Sees. In diesem Bereich (5) verlassen wir den bisherigen Weg nach re und wandern in südlicher Richtung quer durch die Hügel und Senken zum Wustrowsee (6). Hier halten wir uns re und folgen der Schneise zum Waldrand und weiter durch die Felder, vorbei an der zu Schöneberg gehörenden Siedlung Johannishof. Am Querweg (7) verlassen wir die Spurplatten und wandern auf einem sehr angenehmen mit Gras bewachsenen Hohlweg hinunter nach Flemsdorf. Vor dem Ortseingang re am Ufer des Haussees entlang zur Hauptstraße. Hier an der Bushaltestelle (1) haben wir unsere kleine Wanderung beendet.

Tourenbeschreibung "Flemsdorfer Wald"


Markierung

  • grüner Punkt


Karten/Literatur

  • Nationalpark Unteres Odertal, Topografische Freizeitkarte 1:50.000, Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, ISBN 978-3-7490-4099-5, 5,00 EUR

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