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Afrikanische Schweinepest

Aktuelle Hinweise zu Einschränkungen im Nationalpark Unteres Odertal aufgrund der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Uckermark. 

Aufgrund des aktuellen Auftretens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen gelten in Teilen des Landkreises Uckermark behördlich angeordnete Schutzmaßnahmen.

Die Maßnahmen zur Eindämmung haben Einfluss auf die Nutzung der vor Ort ausgewiesenen Wege inklusive Rad-, Wander- und Wasserwegen. Des Weiteren ist das Reiten, Jagen und Angeln in den Sperrbereichen untersagt.

Das Betreten der Wälder und der offenen Landschaft (Felder, Wiesen, Ackerflächen, alle Bereiche außerhalb geschlossener Ortslagen und außerhalb von Bebauungszusammenhängen) ist verboten.

Die ausgewiesenen Sperrbereiche sind zu beachten. Aufgrund der aktuellen Lage können kurzfristige Anpassungen der Sperrbereiche erforderlich sein. Die Nutzung von Alternativrouten wird empfohlen.

Informationen zu Wander-, Wasser- und Radwegen

Die Teilgebiete Criewener Polder/Stützkow, Schöneberger Wald/Gellmersdorfer Forst, Schwedter Polder A, das Polder 10 (Fiddichower Polder), Polder 4 inklusive dem angrenzenden Waldstück Teerofen, Fiedrichsthaler Polder 5 und 6 befinden sich innerhalb der ASP-Abwehrzäune. Innerhalb dieser Teilgebiete liegen die Orte Schöneberg, Stützkow, Alt Galow und Neu Galow der Stadt Schwedt/Oder sowie die Orte Stolpe/Oder, Linde, Gellmersdorf (teilweise) und Crussow (teilweise) der Stadt Angermünde.
Eine aktuelle Übersichtskarte der Sperrgebiete ist HIER einsehbar.

Betroffene Wander- und Wasserwege mit Betretungsverbot:

Nicht betroffen:

Die Nationalparkverwaltung und die Naturwacht nehmen die Gebietskontrolle im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgaben wahr.

Die Regelungen gelten vom 11.07.2026 bis voraussichtlich 30.07.2027.

Über Änderungen oder Aufhebung der Sperrungen versuchen wir so schnell wie möglich zu informieren.

Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. 

Allgemeine Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Für den Menschen und für andere Haus- und Nutztierarten als Schweine ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich. 

Möglichkeiten der Übertragung

  • direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Kadavern – mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg
  • Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen bzw. -zubereitungen
  • indirekte Übertragungswege – Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschließlich Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung

Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage mit mehreren bestätigten Fällen in Brandenburg ist es wichtig, alle angeordneten Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung einzuhalten. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, sondern alle Bürger und Ausflügler können durch das eigene Verhalten dazu beitragen, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.

Weitere Informationen und die aktuellen Sperrbereiche unter www.uckermark.de/asp

Kontakt

Kontakt

Nationalpark Unteres Odertal

Veterinäramt des Landkreises

Gesundheits- und Veterinäramt
Sachgebiet Veterinärdienst

Herr Dr. Wendlandt, Amtstierarz
Karl-Marx-Straße 1, Haus 7

Tel.: 03984 701139

Krisenzentrum ASP Angermünde

Ansprechpartner Krisenzentrum ASP
Der Landkreis Uckermark hat in Angermünde, Gartenstraße 1, ein Krisenzentrum eingerichtet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind folgendermaßen erreichbar:

E-Mail: krisenzentrum-um@uckermark.de

Tel.:
– Alexander Lehmann: 03331 268466
– Renate Theuer: 03331 268467
– Marko Kaatz: 03331 268468
– Marco Gielke: 03331 268 469

Tierseuchenallgemeinverfügung

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen vom 06.09.2024 nachfolgende Maßnahme angeordnet und bekannt gegeben:

Tierseuchenallgemeinverfügung

Nationalpark Unteres Odertal

„Die Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest werden auch im Nationalpark umgesetzt. Dies erfolgt durch die Errichtung von Schutzzäunen, die teilweise im Nationalparkgebiet verlaufen. 

Service-Telefon

Landwirtschafts- und Umweltamt
Kreisverwaltung Uckermark
Tel. 03984 701168

Montag – Freitag von 9-13 Uhr
Tel.: 0331 8665666

Krisenzentrum ASP Prenzlau

Karl-Marx-Straße 1
17291 Prenzlau

Tel.: 03331 268465

E-Mail: krisenzentrum-um@uckermark.de

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