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Baukultur und Tourismus

Baukultur und Tourismus

Baukultur und Tourismus zwei Themenfelder mit vielen Verbindungen und Abhängigkeiten.

Die Uckermark steht für Ruhe und Ursprünglichkeit – eine sanft hügelige Landschaft mit weiten Ausblicken und über 500 Seen – der ideale Ort für Erholung mit und in der Natur. Schlösser, ehemalige Gutshöfe und Herrenhäuser, Baumhaushotel oder Urlaub im Architektenhaus, nur gut eine Stunde von Berlin entfernt finden sich ganz besondere
Gastgeber.

Rund 60 % der Fläche der Uckermark stehen unter Natur- und Landschaftsschutz, dazu zählen der Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide- Chorin und der Naturpark Uckermärkische Seen. Nicht nur die Natur hat ihre Besonderheiten – nach und nach entwickelt sich die Uckermark zu einem Hotspot von besonderen Urlaubsunterkünften. Architekten und Bauherren suchen und finden alte Substanz und entwickeln daraus ganz besondere Objekte und kreative neue Übernachtungsmöglichkeiten. Jedes dieser Häuser ist einmalig und spiegelt in unterschiedlichster Ausprägung die Handschrift der Macher und Ideengeber. Die Frage nach dem wer oder was hier wen inspiriert hat, bleibt offen. Von Architektenhand durchgestylte Quartiere wirken für sich und laden eine besonders interessierte Gästeklientel und Freunde der Urlaubs-Architektur aufs Land ein. Andernorts steht die besondere Landschaft der Uckermark im Mittelpunkt und das Objekt passt sich ganz unaufgeregt ein. Alle Urlaubsquartiere vereint die Leidenschaft der Architekten und Gastgeber – der Qualität des Wohnens durch die Architektur und somit dem Urlaub eine besondere Note verleihen.

Projekte:

Konzept zur Inwertsetzung eines modellhaften Lösungsweges Baukultur und Tourismus im Landkreis Uckermark sowie Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Das Projekt zur Inwertsetzung von Baukultur und Tourismus im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und im Landkreis Uckermark wurde am Anfang des Jahres 2022 über ein Folgeprojekt über LEADER-Fördermittel weitergeführt.
Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung am 5. April 2022 wurden die aktuellen Inhalte und Maßnahmen vorgestellt. Das Thema soll weiter stärker in die Breite getragen werden. Hierzu sollen gute Beispiele regionaltypischer Baukultur aufzeigt und weiter diskutiert werden. Zur Umsetzung des Projektansatzes sind u.a. Dorfdialoge, Seminarfahrten und eine Fahrradtour geplant.

2014 führte die Verwaltung des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin in Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Unterstützung weiterer Partner einen Wettbewerb zum Regionaltypischen Bauen und energieeffizienten Sanieren im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und Umgebung durch, um für dieses Thema zu sensibilisieren.

ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus“ startete in acht Modellvorhaben – inklusive der Landkreise Barnim und Uckermark mit seinem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin:

>> hier die Masterarbeit von Elisabeth Schwertfeger „Die Bedeutung regionaler Baukultur aus Sicht der Touristen – Sozialempirische Gästebefragung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin“

>> hier den Endbericht zum Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ ansehen

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert die Vernetzung im ländlichen Raum
Regionale Baukultur ist das Fundament für einen qualitätsvollen Tourismus. Mit dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ bringen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) regionale Akteure aus dem Baubereich und Tourismus zusammen und stärken ein interdisziplinäres Arbeiten vor Ort. Dahinter steckt die Idee, dass sich „Baukultur“, d.h. qualitätsvolles Planen und Bauen, und „Tourismus“ im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können. Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands wird das gewinnbringende Potenzial einer Zusammenarbeit häufig nicht wahrgenommen. Viele gute Gründe sprechen dafür, dies zu ändern.

Mit der Beteiligung an dem Forschungsfeld macht sich der Barnim und die Uckermark gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin auf den Weg, Tourismus und qualitätsvolles Bauen und Planen zum Wohle der regionalen Entwicklung stärker zu verflechten.

Aus über bundesweit 70 Bewerbungen wurden acht Modellvorhaben ausgewählt. Die weiteren Modellvorhaben sind die Elbe-Weser-Region, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Region Mecklenburg-Strelitz, das Lausitzer Neisseland mit der Stadt Weißwasser, das Sauerland, die Stadt Mainbernheim und die „Kooperation Südschwarzwald“. In diesen Modellvorhaben soll die Grundlage für dauerhafte Kooperationen und Netzwerke gelegt werden. Dies ist zum Beispiel die Förderung der Entwicklung historischer und moderner Architektur zu touristischen Anziehungspunkten.
Zur Auftaktveranstaltung trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Modellvorhaben am 2. und 3. Februar 2017 am Sorpesee im Sauerland. Im Vordergrund standen das Kennenlernen der anderen beteiligten Regionen und Akteure sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zum Begriff Baukultur. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten dienen als Ansatzpunkt für die Strategien, Methoden und Maßnahmen vor Ort.
Mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) fördert der Bund innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen.

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Newsletter_2 zum ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“

  • Nachdem wir den zweiten Bereisungszyklus mit vielen sehr interessanten Eindrücken und netten Begegnungen abgeschlossen haben berichten wir – in Anlage 1 – kurz vom „Stand der Dinge“ in den sieben Modellvorhaben. Es interessiert Sie bestimmt, was die anderen Projektakteure so machen.
  • Dann möchten wir Sie schon jetzt darüber informieren, dass am 22. und 23. März 2018 (Donnerstag ab ca. 14.30 Uhr bis Freitag ca. 15.30 Uhr) unsere zweite gemeinsame Erfahrungswerkstatt im Südschwarzwald stattfinden wird. Wie schon im Sauerland, gibt es dabei ausreichend Gelegenheit, sich mit den anderen Modellvorhaben und uns über die Erfolge und Misserfolge in der Baukultur- und Tourismus-Kooperation in den Regionen auszutauschen. Am darauf folgenden Samstag (24. März 2018) findet evtl. noch eine Regionalkonferenz des MV Südschwarzwald statt, zu der wir alle herzlich eingeladen sind. Die Teilnahme daran ist aber natürlich freiwillig. Bitte überlegen Sie schon jetzt, welche Baukultur- und welche Tourismusvertreter aus Ihrem Modellvorhaben am 22. und 23.3.2018 teilnehmen werden und halten Sie sich diesen Termin bitte im Kalender frei. Nähere Informationen zu Ablauf, Hotel etc. und notwendigen Vorbereitungen kommen sobald wie möglich.
  • Im Frühjahr 2018 steht auch der Dritte Zyklus der Bereisungen der Modellvorhaben durch das Forschungsassistenz-Team an. Als Terminkorridor haben wir die 17.Kalenderwoche (Mo.-Mi. 23.-25.4.2018) und die 19.KW (Mo.-Mi. 7.-9.5.2018) ins Auge gefasst. Anfang des Jahres 2018 erhalten Sie von uns genauere Vorschläge für die Besuche in den jeweiligen Modellvorhaben.
  • Um den Austausch zwischen Ihnen und uns zu intensivieren, regen wir an, ab Anfang 2018 feste, regelmäßige Telefontermine mit den wichtigsten MV-Akteuren und den jeweiligen Mentor/innen aus dem Forschungsassistenz-Team einzuführen. Dabei soll es um aktuelle Fragestellungen und eine mögliche Unterstützung unsererseits gehen. Wir hoffen, dass dies Ihrer Arbeit und dem gesamten ExWoSt-Forschungsfeld dient. Die Mentor/innen werden sich Anfang des Jahres bei Ihnen melden und die Termine mit Ihnen abstimmen.
  • Dass die Initiierung und die erfolgreiche Zusammenarbeit von „Baukultur und Tourismus“ keine Selbstläufer sind, haben Sie, liebe Akteure aus den Modellvorhaben, sicher inzwischen gemerkt. Vielleicht inspiriert Sie das Buch „33 BAUKULTUR Rezepte“, das im Rahmen des BBSR-Forschungsprojektes „BAUKULTUR konkret“ von netten Kollegen aus Leipzig, Alfter und Österreich erarbeitet wurde. In Anlage 2 finden Sie unsere Kurzkritik des sehr lesenswerten und amüsanten Buches, das kostenlos beim BBSR zu bestellen ist.

Newsletter_1 zum ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“

>> Protokoll zur Auftaktveranstaltung am 12.07.2017 in Eberswalde

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