Die Uckermark

Im Nordosten Brandenburgs, nur eine gute Stunde von Berlin entfernt, in direkter Nachbarschaft zu Polen, liegt die Uckermark. Mit 3.077 km² ist sie einer der größten Landkreise Deutschlands. Da in der Uckermark jedoch nur 120.829 Menschen leben, gehört dieser Landstrich zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands - beste Bedingungen für Ruhe und Erholung in der Natur.

Ferien fürs Klima. Bereits seit 2010 beschäftigt sich die Reiseregion Uckermark mit einer nachhaltigen Tourismusentwicklung. Hierzu gibt es ein Partnernetzwerk von besonders nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen, einen engen Austausch mit den Schutzgebieten der Region und eine Vielzahl von Aktivitäten und Maßnahmen zur Kommunikation dieser Angebote. Die Reiseregion hat sich auf den Weg gemacht nachhaltiger zu werden und weitere Partner von der Vision des Uckermark-Tourismus, auch auf der gesamten Regionsebene mit den vielfältigen Branchen zu begeistern.

Natürlich Uckermark. Die drei Nationalen Naturlandschaften bewahren das Erbe der eiszeitlichen Landschaft - der Naturpark Uckermärkische Seen, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und der Nationalpark Unteres Odertal. Rund 60 % der Fläche der Uckermark stehen unter Natur- und Landschaftsschutz. Der besondere Schutzstatus trägt eine Vielzahl von Vorteilen, besonders in der Freizeit- und Urlaubsgestaltung und deren Angeboten. Uckermärker profitieren von einer erhöhten Lebensqualtität und Gäste schätzen die Regeion als Rückzugs- und Sehnsuchtsort zugleich.

Wasserreich. Über 500 Seen sowie tausende kleine Tümpel, Sölle, Moore, Bäche und Flüsse machen die Uckermark zu einer der wasserreichsten Regionen Deutschlands. Geführte Kanutouren mit zertifizieten Natur- und Landschaftsführen lassen die Zeit auf und am Wasser zu einem wahrscheinlich einmaligen Erlebnis werden. Ausgewiesene Naturbadestellen, Biwakplätze und ein Netz an Wasserwanderwegen machen Lust sich treiben zu lassen. Trotz des scheinbaren Wasserreichtum kommt es auch in der Uckermark zu einem signifikanten Wassermangel, sodass auf Pegelstände, offizielle Einlassstellen für Boote und zeitweise Sperrungen von Streckenabschnitten zu achten ist.