Coronavirus

Die tmu Tourismus Marketing Uckermark und die touristischen Partner stehen im Falle einer touristisch relevanten Krise  - wie der aktuellen Verbreitung des Coronavirus - vor der Aufgabe, bei der Bewältigung der Gesamtsituation kommunikativ zu unterstützen, die von uns "betreuten" Gäste und Partner zeitnah und angemessen zu informieren und die Ereignisse in tourismuswirtschaftlicher Hinsicht einzuordnen. Das Ziel ist es, zur Aufarbeitung der Situation beizutragen sowie mittelfristig Reputationsschäden und damit einhergehende wirtschaftliche Folgen für die Uckermark möglichst zu vermindern. Folgend finden Sie eine Auflistung der aktuellen Aktivitäten des Bundes, das Landes Brandenburg sowie innerhalb der Reiseregion Uckermark, aber auch weiterführende Informationen und Links. Diese versuchen wir zeitnah und fortlaufend zu aktualisieren.
 

Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gesamten nachstehenden Linksammlung. Diese sollen touristischen Partnern als eine erste Hilfestellung dienen und sensibilisieren. Die aktuellen Aussagen und Antworten auf Fragen stellen jedoch keine Unternehmens- und Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im persönlichen Einzelfall auch nicht zu ersetzen.


Land Brandenburg:
Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB - Corona-Sonderseite:
www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung für den Antrag auf "Soforthilfe Corona Brandenburg" benötigt:


Landkreis Uckermark:


Lokale Aktionsgruppe Uckermark:


Bürgerstiftung Barnim-Uckermark:

Aktuelle Unterstützung im Umgang mit dem Coronavirus:

Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB - Corona-Sonderseite:
Folgende Unterstützung wird derzeit von der ILB angeboten:

Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler:

Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:

weitere Förderprogramme:

KfW Hilfsprogramm:

Bürgschaftsbank:

Agentur für Arbeit:
Kurzarbeitergeld wird in einem Betrieb frühestens von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Anzeige über Arbeitsausfall bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen ist.

  • Die aktuellen Formulare und Ausfüllhinweise zur Kurzarbeit finden Sie über folgende Links: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld.
  • Zu Ihrer weiteren Information finden Sie zwei Videos unter dem nachstehenden Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video.
  • Neben der Anzeige über Arbeitsausfall benötigen wir einige Unterlagen, um zeitnah über die Anerkennung entscheiden zu können. Reichen Sie bitte mit der Anzeige über Arbeitsausfall folgende Dokumente ein:

    • Gewerbeanmeldung
    • Handelsregisterauszug (sofern Ihr Unternehmen eingetragen ist)
    • Gesellschafterliste
    • Lohnjournal des zuletzt abgerechneten Monats
    • Vereinbarung mit den Arbeitnehmern über die Kurzarbeit. Achten Sie bitte darauf, dass das Einverständnis der Arbeitnehmer erkennbar ist. Eine schlichte Kenntnisnahme reicht nicht aus.

  • Mit den Zugangsdaten kann man die Anzeige auf Kurzarbeitergeld (KUG) auch im eService der Agentur für Arbeit abgeben.

Man soll sich bitte NICHT selbst registrieren, sondern ausschließlich die vorhandenen Zugangsdaten nutzen. Diese werden aus datenschutzrechtlichen Gründen auf Anfrage per Post geschickt. Sollten diese sofort benötigt werden, rufen Sie an (s.u.), dann können diese tel. oder per E-Mail übermittelt werden.

Bei weiterem Beratungsbedarf können Sie Ihre persönlichen Ansprechpartner:

  • Frau Klinner: 03984 - 834101
  • Herr Borth: 03984 - 834102
  • Frau Weckert: 03984 - 834106 und zusätzlich unsere Hotline 0331 - 8805678 nutzen.


Finanzämter/Ministerium der Finanzen und für Europe im Land Brandenburg:


Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg WFBB:


Deutscher Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA:


IHK Ostbrandenburg:


Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU:
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und seine Experten aus dem BDU-Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung haben eine Notfall-Checkliste für Firmen und Organisationen in der Corona-Krise erarbeitet. Wichtig sei es, in den kommenden Wochen und Monaten planvoll zu handeln. Ein Grobkonzept könne dabei helfen, mögliche Entwicklungsverläufe - gegebenenfalls in Szenarien - abzubilden. Dabei sollten sowohl kurzfristige Sicherungsmaßnahmen als auch die mittelfristige Entwicklung beachtet werden. Im Kern geht es für Unternehmen und deren Geschäftsführer und Führungskräfte darum, besonders sechs Handlungsebenen in den Fokus zu rücken:

  1. Liquidität: Prüfen Sie ihre finanzielle Situation vollständig und ehrlich. Streichen Sie alle nicht notwendigen Ausgaben und Investitionen. Verhandeln Sie mit Lieferanten über längere Zahlungsziele.
  2. Kundenmanagement: Gehen Sie aktiv auf Ihre Kunden zu und suchen Sie gemeinsam mit ihnen nach bestmöglichen Lösungen in der Krisensituation. Dazu kann zum Beispiel gehören, Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen nach zu verhandeln.
  3. Lieferketten: Prüfen Sie Ihre Lieferketten und suchen Sie jetzt gezielt - beispielsweise Europa statt Asien - nach Alternativen. Schulen Sie Ihr Einkaufspersonal.
  4. Kapazitäten: Analysieren Sie kritisch, ob und in welchem Umfang Sie Kapazitäten herunterfahren können. Überlegenswert: Schichten reduzieren oder 2-3-Tagewoche vorübergehend einführen.
  5. Mitarbeiter: Passen Sie Ihre Personalplanungen an und finden Sie situationsgerechte Lösungen für den Mitarbeiter-Einsatz. Die Bandbreite ist groß und reicht von Homeoffice-Regelungen über die Nutzung von Arbeitszeitkonten bis zur Kurzarbeit.
  6. Kredite: Organisieren Sie notwendigen Kredite, um den Unternehmensfortbestand zu sichern. Die Liquiditätshilfen des Bundes sollten schnell in Anspruch genommen werden. Und: Mit der Hausbank aktiv das Gespräch suchen und Factoring-Lösungen andenken.

weitere Informationsquellen zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen Auswirkungen

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Wenn die Praxis zu hat, hilft Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst bei der Suchen nach einer Praxis in Ihrer Nähe: Tel.: 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Internet: www.116117.de

Außerdem stehen die folgenden Hotlines bei Fragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung:

  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG):
    Mo - Fr 9 bis 15 Uhr unter Tel.: 0331 -  8683777

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland  Tel.: 0800 - 0117722

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) Tel.: 030 - 346465100

Weiterführende Links zum Coronavirus:

DWIF-Corona-Kompass

Fakten für Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft im aktuellen: https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Corona-Navigator

Mit dem neuen Info-Portal corona-navigator.de bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes Touristikern Zugang zu Nachrichten und Wissen über die aktuelle Lage zum Coronavirus.

Informationen zur Umsetzung

konsequente Umsetzung der offiziell empfohlenen Maßnahmen!

  • Sofortige Beantragung beim Finanzamt auf Erstattung der Sondervorauszahlungen auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020
  • ausführliche Dokumentation der ggfs. Ausfälle, Nachteile und Schäden
  • Versorgung von "gewerblichen" Übernachtungen:
    •    notwendige berufliche Übernachtungen sind nach wie vor gestattet
    •    wenn möglich, dies beim zuständigen Gesundheitsamt anzeigen
    •    Frühstücks- und Abendessensversorgung NUR zur Mitnahme, KEIN Aufenthalt im Restaurantbereich
  • Im Fall einer durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne können Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) beantragt werden. Ein Antrag auf diese Leistung sollte als Vorschuss nach §56 Abs.12 IfSG beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) erfolgen. Neben dem Antrag benötigen Sie entsprechende Nachweise wie die BWA vom Vorjahr, ggf. Einkommenssteuernachweise aus dem Vorjahr, die Dokumentation nicht gedeckter Betriebsaufwendungen und Ihre Bankverbindung.
  • Ggfs. Beantragung von Kurzarbeitergeld: Kurzarbeitergeld kann rückwirkend zum 1. März 2020 bei der Agentur für Arbeit beantragt werden.
  • Zusammenkünfte auf Grund von Traditionen, Osterfeuer, Brauchtumsfeuer, Frühlingsfesten und anderen gesellschaftlichen Ereignissen fallen unter § 1 Abs. 1 SARS-CoV-2-EindV und sind verboten, da hier regelmäßig mehr als 50 Personen zu erwarten sind.
  • Gemäß § 2 Abs. 1 SARS-CoV-2-EindV sind Verkaufsstellen des Einzelhandel mit Ausnahme anderer Dienstleister, Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe zu schließen. Nun gibt es oftmals Einzelhändler, die auch handwerkliche Leistungen anbieten. Fahrradhändler, die auch Reparaturen anbieten; Kleidungshändler, die auch Änderungsschneiderei oder Reparatur anbieten; Juweliere, die auch Schmiedearbeiten, Schmuckreparaturen, Uhrenreparaturen anbieten usw....
    In solchen Fällen ist der Handel zu schließen aber die handwerklichen bzw. handwerksähnlichen Leistungen können weiter angeboten und ausgeübt werden. Der Kundenkontakt ist hier an der Ladentür abzufertigen. Oder bei rämlicher Trennung von Ladengeschäft und Werkstatt ist nur der Verkaufsraum zu schließen. Andernfalls sollen die Gewerbetreibenden die Kunden einzeln ins Geschäft lassen. Die Hygienebestimmungen sind einzuhalten - Abstandsregelung, Desinfektion usw...
  • Hotelbetriebe, die ausländische Arbeitnehmer von inländischen Betrieben beherbergen, weil diese wegen der Grenzschließungen nicht oder nur sehr erschwert nach Hause kommen, fallen nicht unter die Tourismusbeherbergung. Diese Beherbergung erfolgt gemäß § 6 Abs. 5 SARS-CoV-2-EindV auf Grund eines notwerndigen Zweckes.
  • Dienstleister, wie Lieferdienste, Speditionen (theorethisch auch Umzugsspeditionen), Hausmeisterservices, Montageservices dürfen weiter arbeiten. Als Sonderfall fallen Floristen unter den Dienstleistungsbegriff, wenn diese Gestecke und Sträuße auf Bestellung von Bestattern herstellen. Andere Auftraggeber sind nicht zuässig, wenn es um die Dienstleistung geht.
  • Der Online-Handel, auch von Einzelunternehmern, ist nicht betroffen. Wenn also ein Ladengeschäft zu schließen ist, kann dieses auf den Online-Handel ausweichen.

Pressemitteilung des BMWi und BMF

Pressemitteilung der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft UVG vom 18.03.2020

DEHOGA Bundesverband

Kurzarbeit aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus - Fragen und Antworten für betroffene Hoteliers und Gastronomen