Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Die tmu Tourismus Marketing Uckermark und die touristischen Partner stehen im Falle einer touristisch relevanten Krise - wie der aktuellen Verbreitung des Coronavirus - vor der Aufgabe, bei der Bewältigung der Gesamtsituation kommunikativ zu unterstützen, die von uns "betreuten" Gäste und Partner zeitnah und angemessen zu informieren und die Ereignisse in tourismuswirtschaftlicher Hinsicht einzuordnen. Folgend finden Sie eine Auflistung der aktuellen Aktivitäten des Bundes, des Landes Brandenburg, der Fachverbände sowie innerhalb der Reiseregion Uckermark, aber auch weiterführende Informationen und Links. Diese versuchen wir zeitnah und fortlaufend zu aktualisieren.


Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gesamten nachstehenden Linksammlung. Diese sollen touristischen Partnern als eine erste Hilfestellung dienen und diese sensibilisieren. Die aktuellen Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keine Unternehmens- und Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im persönlichen Einzelfall auch nicht zu ersetzen.

 

Aktuelle Verordnungen des Landes Brandenburg:


Aktuell gilt: Hotels und Pensionen in Brandenburg dürfen Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen ausdrücklich auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wegen der Planungssicherheit weist die Landesregierung darauf hin, dass diese Regelung im Land Brandenburg auch bis auf Weiteres so gelten wird. Aktuelle Corona-Regeln & Antworten auf häufig gestellte Fragen: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/coronavirus/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

 

22.03.2021 - Videokonferenz und Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder
Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen mit Wirkung ab 29. März 2021 entsprechend anpassen und bis zum 18. April 2021 verlängern.
 

06.03.2021 - Kabinett verständigt sich über Öffnungsschritte


03.03.2021 - Ergebnisse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
 

03.03.2021 - Bund und Länder haben sich auf fünf Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie geeinigt. Diese sollen in den Ländern teils in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehen greifen.

 

02.03.2021 - Kabinett verlängert Quarantäneverordnung für Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten um vier Wochen (bis 02. April 2021)


23.02.2021 - Perspektiven zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg - Ausgehend von der Pandemielage und der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems sowie unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Eindämmungsmaßnahmen hat das Kabinett Szenarien für mögliche Öffnungsschritte erörtert. Die Ergebnisse sollen in die laufenden Bund-Länder-Abstimmungen zur Vorbereitung der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 3. März eingebracht werden.


13.02.2021 - Kabinett beschließt neue Eindämmungsverordnung - Lockdown bis 7. März verlängert


02.02.2021 - Diese Woche berät eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe über eine bundesweite Öffnungsstrategie. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat ein Strategiepapier für den Neustart des Deutschland-Tourismus vorgelegt und die Arbeitsgruppe aufgefordert, es in die Beratungen einzubeziehen. Der DTV-Vorschlag basiert auf einer dreistufigen Ampel, die konkrete Maßnahmen für ein sicheres Reisen unterhalb einer bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beschreibt. >> hier das Strategiepapier des DTV zum Neustart des Deutschland-Tourismus ansehen


01.02.2021 - Allgemeinverfügung - Die Landrätin des Landkreises Uckermark erlässt auf Grundlage von § 26 Absatz 2 der Fünften Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (5. SARS-CoV-2-EindV) folgende Allgemeinverfügung. Ab dem 01.02.2021 besteht die Pflicht, auf nachfolgend näher bezeichneten Plätzen und Straßeneine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten bis einschließlich 14.03.2021.

  • Marktberg (Stadt Prenzlau) dienstags und freitags in der Zeit von 7 bis 14 Uhr
  • Marktplatz (Stadt Angermünde )donnerstags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr
  • Markt –Karl-Liebknecht-Str. (Stadt Brüssow) freitagsin der Zeit von 10 bis 12 Uhr
  • Marktplatz (Stadt Templin) dienstags und freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr
  • Parkplatz Prenzlauer Str./Schulzenstr. (Gemeinde Gramzow) donnerstags in der Zeit von 6 bis 14 Uhr
  • Am Markt (Stadt Gartz/Oder)montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr
  • Markt(Stadt Lychen) mittwochs in der Zeit von 8 bis 13 Uhr
  • Platz der Befreiung (Stadt Schwedt/Oder) dienstags, mittwochs und freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr
     

21.01.2021 - Corona-Lockdown Verlängerung bis 14. Februar 2021
 

08.01.2021 - Der bestehende Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird bis vorerst 31. Januar verlängert und in Einzelbereichen verschärft.

 

14.12.2020 - aktuelle und ausführliche Informationen zum Lockdown ab 16.12.2020


03.12.2020 - Bund-Länder-Beratungen - Corona-Auflagen bis 10. Januar 2021
Die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch unter anderem die aktuelle Pandemielage beraten. Dabei wurde beschlossen, dass die im November gefassten Corona-Auflagen bis zum 10. Januar 2021 verlängert werden.

 

25.11.2020 - Beschlüsse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder - Die am 28.Oktober 2020 für November beschlossenen Maßnahmen werden bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit verlängert.

 

03.11.2020 - Das Kabinett hat heute der neuen SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung für Ein- und Reiserückkehrende aus ausländischen Corona-Risikogebieten zugestimmt. Sie tritt am 9. November in Kraft.

 

30.10.2020 - Das brandenburgische Kabinett hat eine neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen:
Ab dem 2. November tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Befristet bis zum 30. November gelten dann auch im Land Brandenburg schärfere Maßnahmen, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Infektionsdynamik zügig zu unterbrechen.

 

28.10.2020 - Ergebnisse Bund-Länder-Konferenz
Ab dem 2. November treten deutschlandweit zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet.

 

08.10.2020 - wichtige Informationen

  • Bei Tagesreisen gilt in Bezug auf die Gäste das "Betriebsstättenprinzip", d.h. ist der Ort des touristischen Betriebs Risikogebiet oder nicht. 
  • Bei Beherbergungsbetrieben gilt in Bezug auf die Gäste das "Herkunftsprinzip", d.h. kommen die Gäste aus einem Risikogebiet oder nicht.

 

Weitere Informationen zum Coronavirus:

 

Landkreis Uckermark:

Aktuelle Programme, Förderungen und finanzielle Unterstützungen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

  • Härtefallfond: Bund und Län­der brin­gen Här­te­fall­hil­fen auf den Weg – wich­ti­ge Er­gän­zung der um­fas­sen­den Un­ter­neh­mens­hil­fen
  • Überbrückungshilfen: Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Antragsplattform: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

    • Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 30. April 2021.
    • Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.

  • November- und Dezemberhilfe: Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb alle diese Betroffenen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten November- und Dezemberhilfe. Alle diese Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe in Form von Zuschüssen. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November sowie im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

    Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.“ Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden. Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

    Mehr Informationen zur November- und Dezemberhilfe >> https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Novemberhilfe/faq-novemberhilfen.html

 

Bundesfinanzministerium - Außerordentliche Wirtschaftshilfe:

  • Die Bundesregierung unterstützt die von den temporären Schließungen im November erfassten Unternehmen, Betriebe, selbständigen Vereine und Einrichtungen mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe. Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbständige und Soloselbständige. Insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

 

Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB - Corona-Sonderseite:


KfW Hilfsprogramm:

Bürgschaftsbank:


Agentur für Arbeit:
Kurzarbeitergeld wird in einem Betrieb frühestens von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Anzeige über Arbeitsausfall bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen ist.

  • Die aktuellen Formulare und Ausfüllhinweise zur Kurzarbeit finden Sie über folgende Links: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld.
  • Zu Ihrer weiteren Information finden Sie zwei Videos unter dem nachstehenden Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video.
  • Neben der Anzeige über Arbeitsausfall benötigen wir einige Unterlagen, um zeitnah über die Anerkennung entscheiden zu können. Reichen Sie bitte mit der Anzeige über Arbeitsausfall folgende Dokumente ein: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug (sofern Ihr Unternehmen eingetragen ist), Gesellschafterliste, Lohnjournal des zuletzt abgerechneten Monats und die Vereinbarung mit den Arbeitnehmern über die Kurzarbeit. Achten Sie bitte darauf, dass das Einverständnis der Arbeitnehmer erkennbar ist. Eine schlichte Kenntnisnahme reicht nicht aus.
  • Mit den Zugangsdaten kann man die Anzeige auf Kurzarbeitergeld (KUG) auch im eService der Agentur für Arbeit abgeben.

Man soll sich bitte NICHT selbst registrieren, sondern ausschließlich die vorhandenen Zugangsdaten nutzen. Diese werden aus datenschutzrechtlichen Gründen auf Anfrage per Post geschickt. Sollten diese sofort benötigt werden, rufen Sie an (s.u.), dann können diese tel. oder per E-Mail übermittelt werden.

 

Bei weiterem Beratungsbedarf können Sie Ihre persönlichen Ansprechpartner: Frau Klinner: 03984 - 834101, Herr Borth: 03984 - 834102, Frau Weckert: 03984 - 834106 und zusätzlich unsere Hotline 0331 - 8805678 nutzen.


Finanzämter/Ministerium der Finanzen und für Europe im Land Brandenburg:


Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg WFBB:

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung:

  • Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 im Jahr 2020 im Agrarbereich (Corona 2020 Agrar RL). Einen finanziellen Zuschuss erhalten alle Unternehmen bis 100 Beschäftigte aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Fischerei- und Aquakultur, wenn sie aufgrund des Coronavirus in einen existenzgefährdenden Liquiditätsengpass geraten sind. Es werden nur Liquiditätsengpässe unterstützt, die ab dem 11. März 2020 entstanden sind. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die ausschließlich in der Verarbeitung und/ oder Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind. Diese Richtlinie ist am 3. April 2020 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2020.


Deutscher Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA:


IHK Ostbrandenburg:


Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU:
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und seine Experten aus dem BDU-Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung haben eine Notfall-Checkliste für Firmen und Organisationen in der Corona-Krise erarbeitet. Wichtig sei es, in den kommenden Wochen und Monaten planvoll zu handeln. Ein Grobkonzept könne dabei helfen, mögliche Entwicklungsverläufe - gegebenenfalls in Szenarien - abzubilden. Dabei sollten sowohl kurzfristige Sicherungsmaßnahmen als auch die mittelfristige Entwicklung beachtet werden. Im Kern geht es für Unternehmen und deren Geschäftsführer und Führungskräfte darum, besonders sechs Handlungsebenen in den Fokus zu rücken:

  1. Liquidität: Prüfen Sie ihre finanzielle Situation vollständig und ehrlich. Streichen Sie alle nicht notwendigen Ausgaben und Investitionen. Verhandeln Sie mit Lieferanten über längere Zahlungsziele.
  2. Kundenmanagement: Gehen Sie aktiv auf Ihre Kunden zu und suchen Sie gemeinsam mit ihnen nach bestmöglichen Lösungen in der Krisensituation. Dazu kann zum Beispiel gehören, Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen nach zu verhandeln.
  3. Lieferketten: Prüfen Sie Ihre Lieferketten und suchen Sie jetzt gezielt - beispielsweise Europa statt Asien - nach Alternativen. Schulen Sie Ihr Einkaufspersonal.
  4. Kapazitäten: Analysieren Sie kritisch, ob und in welchem Umfang Sie Kapazitäten herunterfahren können. Überlegenswert: Schichten reduzieren oder 2-3-Tagewoche vorübergehend einführen.
  5. Mitarbeiter: Passen Sie Ihre Personalplanungen an und finden Sie situationsgerechte Lösungen für den Mitarbeiter-Einsatz. Die Bandbreite ist groß und reicht von Homeoffice-Regelungen über die Nutzung von Arbeitszeitkonten bis zur Kurzarbeit.
  6. Kredite: Organisieren Sie notwendigen Kredite, um den Unternehmensfortbestand zu sichern. Die Liquiditätshilfen des Bundes sollten schnell in Anspruch genommen werden. Und: Mit der Hausbank aktiv das Gespräch suchen und Factoring-Lösungen andenken.

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Wenn die Praxis zu hat, hilft Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst bei der Suchen nach einer Praxis in Ihrer Nähe: Tel.: 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Internet: www.116117.de

Außerdem stehen die folgenden Hotlines bei Fragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung:

  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG):
    Mo - Fr 9 bis 15 Uhr unter Tel.: 0331 -  8683777

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland  Tel.: 0800 - 0117722

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) Tel.: 030 - 346465100

Weiterführende Links zum Coronavirus:

Check In-App, Luca & Corona-Warn-App

Aktuell wird die Luca-App vielerorten als eine Art Heilsbringer auf dem Weg zu mehr Normalität in Zeiten der Pandemie gesehen. 10 Bundesländer inklusive Brandenburg haben bereits Rahmenvereinbarungen mit den Machern abgeschlossen, immer mehr Händler setzen im Einsatz der App ihre Hoffnung, wieder öffnen zu können. Doch die Kritik an der App reißt nicht ab. So sollen die Entwickler bei der Programmierung gegen Lizenzbedingungen eingesetzter Technologien verstoßen haben. Das könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass die App aus den Stores der großen Plattformen verschwinden muss. Und auch die in der DSK organisierten Datenschutzbehörden äußern Sicherheitsbedenken.

Die Corona-Warn-App soll in Version 2.0, die für den 16. April geplant ist, eine Check-in-Funktion erhalten. Wesentlicher Unterschied zur Luca-App ist die Anonymität der Speicherung der Daten. Die Informationen von Gästen landen also nicht bei den Gesundheitsbehörden, die im Falle eines Falles ohnehin nicht bei der Nachverfolgung von Infektionsketten hinterherkommen. Außerdem soll eine neue Schnelltest-Funktion integriert werden.

Die am 30. März zuletzt geänderte 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, die seit dem 31.03.2021 gültig ist, schreibt das Erfassen von Personendaten aller Kundinnen und Kunden bzw. Gäste in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung ausdrücklich vor. Mit der Nutzung der Check-In App des Anbieters Shapefruit, die die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH seit November 2020 im Rahmen der landesweiten Initiative „Gastfreundschaft mit Verantwortung“ anbietet, ist diese Nachverfolgung gegeben.

Als zusätzliches Angebot steht in Brandenburg künftig nun außerdem die Luca App zur Verfügung, für die das Land Brandenburg die Lizenz erworben hat. Die App kann bald in den Landkreisen und Kommunen genutzt werden, in denen die örtlichen Gesundheitsämter bereits an das System von Luca angeschlossen wurden. Ob in Ihrer Region Luca bereits funktioniert, können Sie auf der Website https://www.luca-app.de/ ganz einfach durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl testen.

Wo liegt der Unterschied zwischen der Check-In App von Shape-Fruit und der Luca App?

Beide Systeme machen eine Kontaktnachverfolgung „ohne Zettelwirtschaft“ möglich!

Bei der Check In-App registriert man sich auf der Seite https://www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de/check-in-brandenburg/. Die Check-In App ist eine sogenannte Progressive Web-App. Dies bedeutet, der Gast muss keine App auf sein Handy laden. Durch den Scan des QR-Codes, gelangt der Gast auf eine Website, auf der er lediglich seinen Namen und eine Kontaktmöglichkeit (Mobilnummer oder Mail-Adresse) angeben muss. Die Voraussetzung und Hürden sind hier sehr niedrig. Die Ladezeiten sind auch bei schlechterem Empfang sehr gering. Die Daten werden gesammelt und bleiben für vier Wochen gespeichert, danach werden sie automatisch gelöscht. Sollte es unter den Gästen eine Infektion geben, und der Gast angeben hat, dass er sich am Ort x aufgehalten hat, dann nimmt das zuständige Gesundheitsamt Kontakt auf. Die Daten können dem Gesundheitsamt einfach in einer Datei übergeben werden bzw. als "Check-In" exportiert werden. Seit dem 7.3.2021 kann das System auch für die Reservierung von Terminen genutzt werden und unterstützt damit Click & Meet bzw. Click & Collect.

Bei der Luca-App muß man sich als Gastgeber anmelden https://www.luca-app.de/ . Gäste müssen die Luca App bereits auf ihrem Mobiltelefon installiert haben oder diese beim Eintreffen installieren. Auch hier wird ein QR-Code zur Anmeldung gescannt. Bei der Anmeldung ist die Angabe der vollständigen Adresse, der Mobilnummer sowie der Telefonnummer erforderlich. Für Nicht-Smartphone-Nutzer bietet Luca einen Schlüsselanhänger an, der ggf. in Ausgabestellen abgeholt/versendet wird und der einen persönlichen Code enthält. Gäste einer Location, die weder die App, noch den Schlüsselanhänger haben, sollen sich über eine Weboberfläche vor Ort registrieren können. Im Falle einer Infektion kann das Gesundheitsamt feststellen, ob es sich um einen Luca-Nutzer handelt. Dieser wird vom Gesundheitsamt über die Luca-App kontaktiert und um Freigabe seiner besuchten Orte gebeten. Nach der Freigabe werden die Orte auch wiederum um eine Freigabe angeschrieben. Nach dieser doppelten Freigabe, kann das Gesundheitsamt die Gäste am Ort entschlüsseln, die sich während des Besuchs des Infizierten dort aufgehalten haben und die ebenfalls Luca nutzen. Diese werden nachfolgend vom Gesundheitsamt, ggf. über das System kontaktiert.

Corona-Bürgertelefon

Tel.: 03984 - 702222

Service-Hotline der Bundesagentur für Arbeit

für Selbstständige sowie Künstlerinnen und Künstler

Tel.: 0800 4 555521 (gebührenfrei)
Montag bis Freitag 8-18 Uhr

FAQ’s zur Jagdausübung während der Corona-Pandemie

>> hier die Fragen und Antworten der Obersten Jagdbehörde ansehen

DWIF-Corona-Kompass

Fakten für Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft im aktuellen: https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Corona-Navigator

Mit dem neuen Info-Portal corona-navigator.de bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes Touristikern Zugang zu Nachrichten und Wissen über die aktuelle Lage zum Coronavirus.