Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Die tmu Tourismus Marketing Uckermark und die touristischen Partner stehen im Falle einer touristisch relevanten Krise - wie der aktuellen Verbreitung des Coronavirus - vor der Aufgabe, bei der Bewältigung der Gesamtsituation kommunikativ zu unterstützen, die von uns "betreuten" Gäste und Partner zeitnah und angemessen zu informieren und die Ereignisse in tourismuswirtschaftlicher Hinsicht einzuordnen. Das Ziel ist es, zur Aufarbeitung der Situation beizutragen sowie mittelfristig Reputationsschäden und damit einhergehende wirtschaftliche Folgen für die Uckermark möglichst zu vermindern. Folgend finden Sie eine Auflistung der aktuellen Aktivitäten des Bundes, das Landes Brandenburg, der Fachverbände sowie innerhalb der Reiseregion Uckermark, aber auch weiterführende Informationen und Links. Diese versuchen wir zeitnah und fortlaufend zu aktualisieren.


Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gesamten nachstehenden Linksammlung. Diese sollen touristischen Partnern als eine erste Hilfestellung dienen und diese sensibilisieren. Die aktuellen Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keine Unternehmens- und Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im persönlichen Einzelfall auch nicht zu ersetzen.



November- und Dezemberhilfe beantragen

Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen können November- und Dezemberhilfe beantragen, um Hilfe zu bekommen. Hiermit sollen Unternehmen kurzfristig unterstützt werden, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 ihren Betrieb einstellen mussten. Als Kostenpauschale soll die Hilfe direkt ausgezahlt werden, die Höhe entspricht 75 Prozent des Umsatzes von November bzw. Dezember 2019. Achtung: Andere staatlichen Hilfen wie Überbrückungsgeld oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet, reine Liquiditätshilfen wie KfW-Kredite nicht. Die Beantragung erfolgt ebenso wie die des Überbrückungsgeldes über die Plattform uns ist nur in Zusammenarbeit mi Steuerberater, Wirtschafsprüfer, Buchrüfer oder Rechtsanwalt möglich. Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden. Weitere Informationen und das passende Antragsverfahren hier finden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

 

Aktuelle Verordnungen des Landes Brandenburg


Aktuell gilt: Hotels und Pensionen dürfen in Brandenburg Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen ausdrücklich auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wegen der Planungssicherheit weist die Landesregierung darauf hin, dass diese Regelung im Land Brandenburg auch für den Zeitraum bis zum 31. Januar 2021 so gelten wird. Aktuelle Corona-Regeln & Antworten auf häufig gestellte Fragen: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/coronavirus/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

 

08.01.2021 - Der bestehende Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird bis vorerst 31. Januar verlängert und in Einzelbereichen verschärft.

 

14.12.2020 - aktuelle und ausführliche Informationen zum Lockdown ab 16.12.2020


03.12.2020 - Bund-Länder-Beratungen - Corona-Auflagen bis 10. Januar 2021
Die Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch unter anderem die aktuelle Pandemielage beraten. Dabei wurde beschlossen, dass die im November gefassten Corona-Auflagen bis zum 10. Januar 2021 verlängert werden.

 

25.11.2020 - Beschlüsse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder - Die am 28.Oktober 2020 für November beschlossenen Maßnahmen werden bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit verlängert.

 

03.11.2020 - Das Kabinett hat heute der neuen SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung für Ein- und Reiserückkehrende aus ausländischen Corona-Risikogebieten zugestimmt. Sie tritt am 9. November in Kraft.

 

30.10.2020 - Das brandenburgische Kabinett hat eine neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen:

Ab dem 2. November tritt eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Befristet bis zum 30. November gelten dann auch im Land Brandenburg schärfere Maßnahmen, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Infektionsdynamik zügig zu unterbrechen.

  • Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushaltes gestattet (begrenzt auf insgesamt höchstens 10 Personen).
  • Auf private Reisen oder Besuche (auch im Inland oder als Tagesausflug) verzichten.
  • Gaststätten und Einrichtungen der Freizeitgestaltung wie Kinos, Theater und Museen werden geschlossen.
  • Touristische Übernachtungen sind im November verboten. Wer in Brandenburg den Urlaub vor dem 02.11. begonnen hat, muss spätestens am 4. November um 24 Uhr abreisen.
  • Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter mit Angehörigen aus mehr als zwei Haushalten und mehr als 10 Personen sind untersagt.
  • Ebenso ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb, mit Ausnahme des Individualsports untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.
  • Schulen und Kitas bleiben offen. Die Maskenpflicht in Schulen wird in Brandenburg ausgeweitet. So müssen ab Montag alle Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe und an den Oberstufenzentren auch im Unterricht (mit Ausnahme des Sportunterrichts) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
     

29.10.2020 - Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark vom 29.10.2020 über die Anordnung von Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 - Die Landrätin erlässt auf Grundlage von § 14 Absatz 2 der Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-UmgV) ergänzend zu § 2 Absatz 1 SARS-CoV-2-UmgV folgende Allgemeinverfügung: Ab dem 31.10.2020 besteht die Pflicht, auf nachfolgend näher bezeichneten Plätzen und Straßen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen

  • Marktberg (Stadt Prenzlau) dienstags und freitags ivon 7 bis 14 Uhr
  • Marktplatz (Stadt Angermünde) donnerstags von 9 bis 13 Uhr
  • Markt - Karl-Liebknecht-Str. (Stadt Brüssow) freitags von 10 bis 12 Uhr
  • Marktplatz (Stadt Templin) dienstags und freitags von 9 bis 16 Uhr
  • Parkplatz Prenzlauer Str./Schulzenstr. (Gemeinde Gramzow) donnerstags von 6 bis 14 Uhr
  • Am Markt (Stadt Gartz/Oder) montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr
  • Markt (Stadt Lychen) mittwochs von 8 bis 13 Uhr
  • Platz der Befreiung (Stadt Schwedt/Oder) dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr

Die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht auf der gesamten Fläche während der Durchführung des jeweiligen Wochenmarktes zu den angegebenen Zeiten einschließlich der Wege und Flächen zwischen den Marktständen. Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten bis einschließlich 15.12.2020.

 

28.10.2020 - Ergebnisse Bund-Länder-Konferenz
Ab dem 2. November treten deutschlandweit zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet.

 

20.10.2020 - Aktuelle Verordnung des Landes Brandenburg:


16.10.2020 - Beherbergungsverbot in Brandenburg vorläufig aufgehoben!
Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in zwei Eilverfahren § 7 Abs. 2 der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Vorschrift regelt, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder einem Stadtstaat der Bundesrepublik anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

14.10.2020:
Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder >> hier die Niederschrift und die Beschlüsse vom 14.10.2020 ansehen


08.10.2020:

  • Bei Tagesreisen gilt in Bezug auf die Gäste das "Betriebsstättenprinzip", d.h. ist der Ort des touristischen Betriebs Risikogebiet oder nicht. 
  • Bei Beherbergungsbetrieben gilt in Bezug auf die Gäste das "Herkunftsprinzip", d.h. kommen die Gäste aus einem Risikogebiet oder nicht.
     

06.10.2020: Brandenburg präzisiert Corona Regeln

  • Neuer Mindestabstand in Kinos, Theatern und Konzerthäusern: Bei Einhaltung strenger Hygieneregeln, die in einem entsprechenden Hygienerahmenkonzept (gültig ab 11.10.2020) bestimmt sind, kann der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen von 1,5 Metern auf bis zu einen Meter reduziert werden.
  • Wer seine Personendaten in Corona-Kontaktlisten nicht vollständig und wahrheitsgemäß einträgt, dem droht in Brandenburg künftig ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro.
  • Neue Obergrenzen sowie Anzeigenpflicht für private Feiern.


Weitere Informationen:

 

Landkreis Uckermark:

Aktuelle Programme, Förderungen und finanzielle Unterstützungen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

  • Überbrückungshilfe: Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Antragsplattform: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

    • Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.
    • Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige". Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen.

  • November- und Dezemberhilfe: Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb alle diese Betroffenen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten November- und Dezemberhilfe. Alle diese Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe in Form von Zuschüssen. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November sowie im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

    Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.“ Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

    Mehr Informationen zur November- und Dezemberhilfe >> www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Novemberhilfe/faq-novemberhilfen.html

 

Bundesfinanzministerium - Außerordentliche Wirtschaftshilfe:

  • Die Bundesregierung unterstützt die von den temporären Schließungen im November erfassten Unternehmen, Betriebe, selbständigen Vereine und Einrichtungen mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe. Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbständige und Soloselbständige. Insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

 

Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB - Corona-Sonderseite:


KfW Hilfsprogramm:

Bürgschaftsbank:


Agentur für Arbeit:
Kurzarbeitergeld wird in einem Betrieb frühestens von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Anzeige über Arbeitsausfall bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen ist.

  • Die aktuellen Formulare und Ausfüllhinweise zur Kurzarbeit finden Sie über folgende Links: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld.
  • Zu Ihrer weiteren Information finden Sie zwei Videos unter dem nachstehenden Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video.
  • Neben der Anzeige über Arbeitsausfall benötigen wir einige Unterlagen, um zeitnah über die Anerkennung entscheiden zu können. Reichen Sie bitte mit der Anzeige über Arbeitsausfall folgende Dokumente ein: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug (sofern Ihr Unternehmen eingetragen ist), Gesellschafterliste, Lohnjournal des zuletzt abgerechneten Monats und die Vereinbarung mit den Arbeitnehmern über die Kurzarbeit. Achten Sie bitte darauf, dass das Einverständnis der Arbeitnehmer erkennbar ist. Eine schlichte Kenntnisnahme reicht nicht aus.
  • Mit den Zugangsdaten kann man die Anzeige auf Kurzarbeitergeld (KUG) auch im eService der Agentur für Arbeit abgeben.

Man soll sich bitte NICHT selbst registrieren, sondern ausschließlich die vorhandenen Zugangsdaten nutzen. Diese werden aus datenschutzrechtlichen Gründen auf Anfrage per Post geschickt. Sollten diese sofort benötigt werden, rufen Sie an (s.u.), dann können diese tel. oder per E-Mail übermittelt werden.

 

Bei weiterem Beratungsbedarf können Sie Ihre persönlichen Ansprechpartner: Frau Klinner: 03984 - 834101, Herr Borth: 03984 - 834102, Frau Weckert: 03984 - 834106 und zusätzlich unsere Hotline 0331 - 8805678 nutzen.


Finanzämter/Ministerium der Finanzen und für Europe im Land Brandenburg:


Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg WFBB:

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung:

  • Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Schäden im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 im Jahr 2020 im Agrarbereich (Corona 2020 Agrar RL). Einen finanziellen Zuschuss erhalten alle Unternehmen bis 100 Beschäftigte aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Fischerei- und Aquakultur, wenn sie aufgrund des Coronavirus in einen existenzgefährdenden Liquiditätsengpass geraten sind. Es werden nur Liquiditätsengpässe unterstützt, die ab dem 11. März 2020 entstanden sind. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die ausschließlich in der Verarbeitung und/ oder Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind. Diese Richtlinie ist am 3. April 2020 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2020.


Deutscher Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA:


IHK Ostbrandenburg:


Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU:
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und seine Experten aus dem BDU-Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung haben eine Notfall-Checkliste für Firmen und Organisationen in der Corona-Krise erarbeitet. Wichtig sei es, in den kommenden Wochen und Monaten planvoll zu handeln. Ein Grobkonzept könne dabei helfen, mögliche Entwicklungsverläufe - gegebenenfalls in Szenarien - abzubilden. Dabei sollten sowohl kurzfristige Sicherungsmaßnahmen als auch die mittelfristige Entwicklung beachtet werden. Im Kern geht es für Unternehmen und deren Geschäftsführer und Führungskräfte darum, besonders sechs Handlungsebenen in den Fokus zu rücken:

  1. Liquidität: Prüfen Sie ihre finanzielle Situation vollständig und ehrlich. Streichen Sie alle nicht notwendigen Ausgaben und Investitionen. Verhandeln Sie mit Lieferanten über längere Zahlungsziele.
  2. Kundenmanagement: Gehen Sie aktiv auf Ihre Kunden zu und suchen Sie gemeinsam mit ihnen nach bestmöglichen Lösungen in der Krisensituation. Dazu kann zum Beispiel gehören, Auftragsgrößen, Liefertermine und Konditionen nach zu verhandeln.
  3. Lieferketten: Prüfen Sie Ihre Lieferketten und suchen Sie jetzt gezielt - beispielsweise Europa statt Asien - nach Alternativen. Schulen Sie Ihr Einkaufspersonal.
  4. Kapazitäten: Analysieren Sie kritisch, ob und in welchem Umfang Sie Kapazitäten herunterfahren können. Überlegenswert: Schichten reduzieren oder 2-3-Tagewoche vorübergehend einführen.
  5. Mitarbeiter: Passen Sie Ihre Personalplanungen an und finden Sie situationsgerechte Lösungen für den Mitarbeiter-Einsatz. Die Bandbreite ist groß und reicht von Homeoffice-Regelungen über die Nutzung von Arbeitszeitkonten bis zur Kurzarbeit.
  6. Kredite: Organisieren Sie notwendigen Kredite, um den Unternehmensfortbestand zu sichern. Die Liquiditätshilfen des Bundes sollten schnell in Anspruch genommen werden. Und: Mit der Hausbank aktiv das Gespräch suchen und Factoring-Lösungen andenken.

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Wenn die Praxis zu hat, hilft Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst bei der Suchen nach einer Praxis in Ihrer Nähe: Tel.: 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Internet: www.116117.de

Außerdem stehen die folgenden Hotlines bei Fragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung:

  • Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG):
    Mo - Fr 9 bis 15 Uhr unter Tel.: 0331 -  8683777

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland  Tel.: 0800 - 0117722

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) Tel.: 030 - 346465100

Weiterführende Links zum Coronavirus:

FAQ’s zur Jagdausübung während der Corona-Pandemie

>> hier die Fragen und Antworten der Obersten Jagdbehörde ansehen

Antrag auf rückwirkende Freistellung einer Betriebsstätte wegen behördlich angeordneter Schließung (Corona-Pandemie)

Antrag auf Freistellung hier ansehen: https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e6328/Rueckwirkende_Freistellung_Betriebsstaette_behoerdlich_angeordneter_Schliessung_0130.pdf

Corona-Bürgertelefon

Tel.: 03984 - 702222

Service-Hotline der Bundesagentur für Arbeit

für Selbstständige sowie Künstlerinnen und Künstler

Tel.: 0800 4 555521 (gebührenfrei)
Montag bis Freitag 8-18 Uhr

aktueller Artikel: Wie geht Neustart? – „Sicheres Reisen“ im Deutschlandtourismus

„Was benötigen die Leistungsanbieter" und „was benötigen die Gäste?“ >> hier den Beitrag von von Cornelius Obier und Dr. Andreas Keck

DWIF-Corona-Kompass

Fakten für Destinationen, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft im aktuellen: https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Corona-Navigator

Mit dem neuen Info-Portal corona-navigator.de bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes Touristikern Zugang zu Nachrichten und Wissen über die aktuelle Lage zum Coronavirus.