Regionale Produkte & Produzenten

In der Uckermark gibt es eine große Vielfalt regionaler Erzeugnisse, die vorrangig in Berlin abgesetzt oder in der örtlichen Gastronomie eingesetzt werden. Die Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel fördert ökologische wie soziale Faktoren – Transportwege werden verringert, lokale Erzeuger unterstützt und die Landschaftspflege gesichert.

Es gibt jahreszeitlich wechselnde Gerichte und Angebote. Dem gegenüber steht ein erhöhter Aufwand in der Beschaffung. Langfristig müssen die Vorteile regionaler Produkte, sowohl ökologisch als auch bei Qualität und Geschmack, kommuniziert werden, um Verständnis für die saisonale Verfügbarkeit und die notwendigen Erzeugerpreise zu schaffen.

Bodenständig bedeutet in der Uckermark: "einfach – aber nicht simpel"! Die Produzenten überzeugen mit Qualität durch Frische und Klimaschutz durch kurze Wege. Das Angebot aus regionalen und saisonalen Produkten ist abwechslungsreich und umfasst Frischfisch wie Hecht, Wels, Ukelei aus heimischen Gewässern, Bio-Angusrindfleisch, Rauchwurst, Wild aus der Schorfheide und Straußenfleisch, Brot aus biologisch angebautem Getreide, verschiedene (Wild) Kräuter, Äpfel und Birnen von Streuobstwiesen.

In höchster Qualität werden nach kreativen Rezepten die Produkte zubereitet und süß oder herzhaft serviert.

Die Idee dahinter: Was hier angebaut wird, soll auch hier verkauft, gegessen und genutzt werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Herausforderung, vor allem für unsere Produzenten und Gastronomen. Hinter der Kleinteiligkeit an verschiedenen Produkten, dem Wert auf Saisonalität und der Weitläufigkeit der Region steckt viel Aufwand.

Diesen Fakten wollen wir gemeinsam mehr in das Bewusstsein von Einheimischen, Gästen und den politisch Verantwortlichen stellen sowie unsere Partner unterstützen und Netzwerke unter den Aktueren befördern.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern:

trifft sich regelmäßig, tauscht sich aus und initiert Fachworkshops, Seminare und Exkursionen.

 

Fachworkshop-Termine:

05.04.19
„Regionalvermarktung mit Vertrieb und Logistik“
Der erste Fachworkshop der „AG Regionale Produkte und Gastronomen“ im Jahr 2019 führt sie zur Regionalvermarktungsinitiative „Meck Schweizer“ in die Mecklenburgische Schweiz. Die Macher von Meck Schweizer (mittlerweile eine eingetragene Genossenschaft) zeigen auf, wie man regionale Produzenten und Verbraucher/Gastronomen auch in ländlichen Regionen verbindet und Einkommensmöglichkeiten schaffen kann. Insbesondere nachhaltige und ökologische Ansätze wurden dabei verfolgt und in den Bereichen Vertrieb und Logistik umgesetzt.
Der Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, mit anderen Akteuren aus der Uckermark in Kontakt zu treten und die Erfahrungen dieser interessanten Initiative kennenzulernen.

Zeit: Freitag, den 05.04.2019, 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort: ELG Mecklenburgische Schweiz eG „Meck Schweizer“ Gessin 7b, 17139 Basedow OT Gessin

>> Einladung, Programm und Anmeldung
für den 5. April 2019

>> Vortrag zum Vertriebssystem "Meck Schweizer"


30.11.18
"Leitprodukte in der Uckermark"
Nach drei erfolgreichen Treffen in Gerswalde, Kerkow und Templin möchten wir die Reihe der
Veranstaltungen zum Thema „Regionale Produkte und Gastronomie“ gerne mit Ihnen
fortsetzen. Den aktuellen Workshop Ende November möchten wir unter das Thema
„Leitprodukte der Region – Was ist typisch Uckermark?“ stellen.
Der Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Produzenten regionaler
Lebensmittel und Gastronomen folgenden Fragen zum Thema Leitprodukte nachzugehen:
Welche Eigenschaften müssen regionale Leitprodukte erfüllen?
Wie sind sie in Gastronomie, Handel, Tourismus zu positionieren?
Welche Ziele werden mit Leitprodukten verfolgt?
Welche Produkte sind typisch für die Uckermark?
Welche davon eigenen sich als Leitprodukte?
Welche Strukturen müssen für Verarbeitung und Logistik gegeben sein?
Wer macht mit und wer kann was?
Was sind die nächsten Schritte?

>> Zusammenfassung Workshop Leitprodukute 30.11.18

>> Leitprodukte Foukus, Leitprodukte gesamt
>> Präsentation Josef Bühler
>> Einladung 30.11.18, Prenzlau


27.04.18
"Regionalität in der Gastronomie"
Der Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Produzenten regionaler Lebensmittel und Gastronomen folgenden Fragen nachzugehen:

Wie komme ich an regionale Produkte?
Wer hat Interesse an meinen Produkten?
Warum muss Essen aus regionalen Zutaten mehr kosten?
Ist regional immer wirklich regional?
Wo finde ich Partner?
Was sind die Erfordernisse der Gastronomen an die regionalen Produkte/die Lieferung?

>> Einladung und Anmeldung 27.04.18, Templin

Herr Maximilian Pöppl, von www.mygastrocoach.de, wird im Rahmen der Veranstaltung zu folgenden Themen informieren.

Thema des Vortrags:

  • Kalkulation in der Gastronomie bei der Preisfindung in verschiedenen Betriebsformen
  • Anforderungen der Gastronomie an eine nachhaltige Belieferung mit regionalen Produkten

 

17.11.17
"Vermarktungswege und Erfordernisse“
Anschließend an den ersten Fachworkshop im April 2017, der das Lebensmittelrecht und die Wege in den Einzelhandel beinhaltete, wollen wir nun weitere Vermarktungswege und Notwendigkeiten dafür aufzeigen.
Der Workshop bietet die Gelegenheit, gemeinsam folgenden Fragen nachzugehen:
Welche weiteren Vertriebswege bieten sich regionalen Erzeugern aus der Uckermark in der Uckermark als auch im Hauptabsatzmarkt Berlin?
Welche Grundvorrausetzungen sind in der Vermarktung von Produkten und Angeboten zu beachten?
Stichworte: Grundzüge des Marketing ( Marketing- und Vertriebskanäle), Direktvermarktung, Markthalle Neun, Marktschwärmer, regionale Hofläden, Kommissionierungsstelle

>> Einladung Fachworkshop 17.11.17, Kerkow

 

28.04.17
Im Rahmen der Clusterwoche Ernährungswirtschaft luden die Wirtschaftsförderung Brandenburg in Zusammenarbeit mit LAG, IHK Ostbrandenburg und dem Investor Center Uckermark regionale Produzenten zu einem Fachworkshop nach Gerswalde ein.

Auf der Tagesordnung stand das Thema „Lebensmittelrecht“.
Der Jurist Felix C. Ortgies brachte den Teilnehmern die Grundzüge dieses komplexen Rechtsbereiches nahe und machte vor allem allen klar: „Jeder, egal ob klein, groß, haupt- oder nebenberuflich tätig, ist Lebensmittelunternehmer und unterliegt den rechtlichen Bestimmungen des Lebensmittelrechtes“.
Im praxisnahen Vortrag wurde zu den Grundlagen zum Vertrieb von Lebensmitteln, wie Rückverfolgbarkeit, Kennzeichnungspflicht und Zertifizierungen informiert.