Der wilde Osten

Zu den 19. Landesbühnentage vom 23. bis 27. Juni 2021 werden verschiedene Landestheater aus ganz Deutschland erwartet, die an die Oder kommen, um sich mit ihren Inszenierungen vorzustellen. Ein fünftägiges Theaterfestival zum Motto "Der wilde Osten".

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) erreichen mit ihrem umfangreichen Veranstaltungsangebot aus Theater, Unterhaltung und Veranstaltungsservice jährlich rund 120.000 Zuschauer und Gäste und gehören damit zu den herausragenden Kulturstandorten im Nordosten Brandenburgs. Die ubs, Eigenbetrieb der Stadt Schwedt/Oder sind ein Einspartentheater (Schauspiel) mit erweitertem Gastspielbetrieb. Sie werden vom Land Brandenburg, der Stadt Schwedt/Oder und dem Landkreis Uckermark gefördert. 2017 wurden die ubs zu einem von zwei Brandenburgischen Landestheatern ernannt.

Der fliegende Holländer
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven
23. Juni, 19:30 Uhr, Kleiner Saal
Liederabend von Sascha Bunge und Stefan Faupel frei nach Richard Wagner u.a.
In einem einsamen Hafen sitzen Seemänner an der Bar und trinken billigen Schnaps.
Sie singen und erzählen sich die alte Geschichte vom Fliegenden Holländer und seinem Geisterschiff: Kapitän Bernard Fokke hat einst die Götter verflucht, die ihm verwehrten, einmal das Kap der Guten Hoffnung zu umsegeln. Zur Strafe muss er seitdem auf einem Geisterschiff um die Welt fahren und den Menschen Angst und Schrecken einjagen. Alle sieben Jahre darf er an Land. Fände er dort eine Frau, die ihn treu liebte, wären er und seine Mannschaft erlöst ...
Regie: Sascha Bunge
Musikalische Leitung: Stefan Faupel
Bühne & Kostüme: Angelika Wedde
Dramaturgie: Kerstin Car
Mit Stefan Faupel, Ramona Marx, Christoph Sommer, Leontine Vaterodt, Robert Zimmermann

Country Crash
neue Bühne Senftenberg
23. Juni, 19:30 Uhr, Odertalbühne
Eine komödiantisch-musikalische Begegnung von Country und Schlager von Tilo Esche, Jan Schönberg und Mirko Warnatz
Dem ehemaligen Schlagerstar Nico Lind und dem Countrysänger Doc Major droht der Rauswurf aus ihrer Agentur. Ihre Publikumszahlen befinden sich seit Jahren im Abwärtstrend. Udo, der Agenturleiter, ist bereit, den beiden eine letzte Chance einzuräumen: Sie müssen ein gemeinsames Konzert geben. Country und Schlager an einem Abend. Live – und ohne Probe! Was als strikte Ablehnung des jeweils anderen Genres beginnt, steigert sich in ein Konzert, das den Mix der beiden Musikstile zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. „Schlager und Country – das ist wie Mon Cheri und Weinbrandbohnen. Das isst man einfach nicht zusammen.“
Regie: Tilo Esche
Mit Jan Schönberg, Mirko Warnatz

Sophie Scholl – Die letzten Tage
Landesbühne Rheinland-Pfalz, Schlosstheater Neuwied
23. Juni, 19:30 Uhr, Großer Saal
Schauspiel von Betty Hensel
Gegen die schweigende Masse. Für die Freiheit der Gedanken. Spannend bis zur letzten Sekunde: Im Dritten Reich formiert sich um die Geschwister Hans und Sophie Scholl eine studentische Widerstandsgruppe, die mit Flugblättern zum Widerstand gegen die Nazi-Diktatur aufruft. Die Landesbühne Rheinland-Pfalz zeigt Betty Hensels packendes Theaterstück nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer, das 2005 mit Julia Jentsch in der Hauptrolle verfilmt und international ausgezeichnet wurde.
Regie: Volker Maria Engel
Ausstattung: Sandra Van Slooten
Mit Stella Withenius, Till Brinkmann, Paul Behrens, Dominik Penschek, Hanna Pelz, Johannes Zajdowicz

Dschabber
Burghofbühne Dinslaken
24. Juni, 11 Uhr, Kleiner Saal
Schauspiel für Menschen ab 14 von Marcus Youssef
Als ein islamfeindliches Graffiti an der Turnhallenwand auftaucht, schicken Fatimas Eltern sie auf eine andere Schule. Und obwohl Fatima ziemlich offen und kein bisschen schüchtern ist, bleibt sie allein, bis sie ausgerechnet Jonas anspricht. Jonas ist einer, über den man nur heimlich spricht, der SchülerInnen ebenso wie LehrerInnen provoziert. Und auch wenn Fatima von allen vor Jonas gewarnt wird, freunden sich beide an. Für einen Moment scheint es, als könnten die beiden alle Grenzen überwinden, die die Welt zwischen ihnen zieht.
Regie: Nadja Blank
Bühne und Kostüme: Jörg Zysik
Musik: Jan Exner
Dramaturgie: Clara Kaltenbacher
Mit Marie Förster, Dennis Wilkesmann, Marco Pickart Álvaro

Kurze Geschichte meines erfolgreichen Scheiterns
Uckermärkische Bühnen Schwedt
24. Juni, 11 Uhr, intimes theater
Mobile Theaterproduktion für Menschen ab 14 von Fred Apke, Uraufführung
Eine glückliche Kindheit misslingt, die polnische Mutter und der deutsche Vater geben sich wenig Mühe nach ihrer Trennung. Zdzisław Krautmann verlässt bald sein Zuhause und sucht nach seiner Chance. Er kann singen, er hat Talent, Musik kennt keine Grenzen. Er findet Selma, seine große Liebe, und er fühlt sich endlich wohl, und doch müssen das Glück und der Erfolg jeden Tag verteidigt werden. Wird ihm der Musikproduzent Xenon helfen oder hat er ihn an Mr. X verkauft, so, wie es Selma gesagt hat; wie man das aus dem Fernsehen kennt?
Regie: Fred Apke
Dramaturgie / Theaterpädagogik: Waltraud Bartsch
Mit Michael Kuczynski

Cinderella
Nordharzer Städtebundtheater, Halberstadt / Quedlinburg
24. Juni, 15 Uhr, Großer Saal
Märchenballett von Can Arslan mit Musik von Sergei Prokofjew
Prokofjew folgt in seiner „Cinderella“-Version, die an die Tradition der legendären Petipa-Tschaikowsky-Ballette anknüpft, im Wesentlichen der traditionellen Handlung des „Aschenbrödel“-Märchens. Die von Sehnsucht und Liebe erzählenden Cinderella-Soli und die Pas de deux der anmutigen Titelfigur mit dem Prinzen werden theatral effektvoll kontrastiert durch die neidisch-missgünstige Bosheit von Stiefmutter und Stiefschwestern und die poetische Magie, die die naturverbundene Feenwelt und die märchenhafte Pracht des Schlosses verströmen.
Regie und Choreographie: Can Arslan
Kostüme: Angelo Alberto
Bühnenbild: Andrea Kaempf
Dramaturgie: Susanne Germer
Mit Caterina Cerolini, Cristian Colatriano, Rebecca Gollwitzer, Lukas Ziegele, Michele Carnimeo, Masami Fukushima, Salvatore Piramide, Alessia Zaccaria

Krabat
Westfälisches Landestheater, Castrop-Rauxel
24. Juni, 18 Uhr, Kleiner Saal
Schauspiel für Menschen ab 10 von Otfried Preußler
Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat folgt am Dreikönigstag einem unheimlichen Ruf: Er wird zur Mühle im Koselbruch bestellt. Dort wird nicht nur Korn gemahlen, sondern die schwarze Magie gelehrt. Krabat lernt schnell die Faszination der Zauberkunst kennen. Aber auch ihren Preis: In jeder Silvesternacht fordert der unheimliche Gevatter vom Mühlenmeister einen Gesellen als Opfer. Als Krabat so seinen Freund Tonda verliert, beschließt er, gegen den Meister zu kämpfen.
Regie: Karin Eppler
Ausstattung: Marc Mahn
Dramaturgie: Sabrina Klose
Mit Chris Carsten Rohmann, Vincent Bermel, Mark Plewe, Thyra Uhde, Luisa Cichosch

Der Hals der Giraffe
Württembergische Landesbühne Esslingen
24. Juni, 19:30 Uhr, intimes theater
Schauspiel von Judith Schalansky
Seit über drei Jahrzehnten unterrichtet Inge Lohmark Biologie. Aus tiefster Überzeugung glaubt sie daher: Anpassung ist alles. Aber die Kleinstadt schrumpft, der Nachwuchs fehlt – und ihre Schule soll in vier Jahren geschlossen werden. Die letzten Jahrgänge sitzen mit leeren Augen vor ihrer Lehrerin. Schüler sind für Inge Lohmark ein Irrtum der Evolution. Bis sie eines Tages auf die Neuntklässlerin Erika trifft.
Regie: Johan Heß
Dramaturgie: Marcus Grube
Mit Ursula Berlinghof

Mein ziemlich seltsamer Freund Walter
Hessisches Landestheater Marburg
25. Juni, 11 Uhr, intimes theater
Klassenzimmerstück für alle Menschen ab 8 von Sibylle Berg
Lisa, Hobbyphysikerin und Astronomin, ist acht Jahre alt und wünscht sich ein anderes Leben. Dafür hat sie gute Gründe, denn ihres besteht aus einer Aneinanderreihung von Schwierigkeiten: Ihre Eltern haben ihre Jobs verloren und sitzen nur noch interesselos auf der Couch. Auf dem Weg zur Schule muss sie jeden Tag an Teenager-Rowdies vorbei, die sie kopfüber in den Mülleimer stecken, und in der Schule bleibt sie allein. Doch eines Abends sind Außerirdische hinter ihrem Haus gelandet und haben jemanden zurück gelassen: Walter wird Lisas Freund.
Regie: Liljan Halfen
Mitarbeit Bühne und Kostüme: Nadja Duesterberg
Dramaturgie: Lena Carle
Mit Mia Wiederstein, Zenzi Huber

Furor
Theater Eisleben
25. Juni, 19:30 Uhr, Kleiner Saal
Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Kurz vor Beginn seines Wahlkampfs um das Amt zum Oberbürgermeister fährt der Ministerialdirigent Heiko Braubach einen jungen Mann über den Haufen. Es ist der Achtzehnjährige Enno, der zum Zeitpunkt des Unfalls unter Drogen stand und unkontrolliert auf die Straße lief. Zweieinhalb Wochen später meldet sich der Politiker bei der Mutter des Unfallopfers zu einem Gespräch an. Geht es um den Wahlkampf? Geht es um Schuld? Um Hilfe?
Regie: Ulrich Fischer
Ausstattung: Sven Hansen
Dramaturgie: Ann-Kathrin Hanss
Mit Oliver Beck, Annette Baldin, Tom Bayer

Onkel Wanja
Landestheater Detmold
25. Juni, 19:30 Uhr, Großer Saal
Schauspiel von Anton Tschechow
Wanja kümmert sich seit Jahren mit seiner Nichte Sonja um das Landgut seiner verstorbenen Schwester. Die Einnahmen werden pflichtbewusst an den Schwager in die Stadt geschickt. Als dieser in den Ruhestand tritt und mit seiner neuen, jungen Frau Jelena auf das Gut zurückkehrt, muss Wanja erkennen, dass der bewunderte Professor aus der Nähe betrachtet doch kein so kluger Kopf ist. Dafür ist seine Frau umso schöner. Und plötzlich stehen alle vor der Frage: Gibt es in meinem Leben noch neue Horizonte zu entdecken?
Regie: Jan Steinbach
Bühne: Franz Dittrich
Kostüme: Jule Dohrn-van Rossum
Dramaturgie: Sophia Lungwitz
Mit Jürgen Roth, Alexandra Riemann, Ewa Noack, Julia Blechinger, Heiner Junghans, André Lassen, Patrick Hellenbrand, Kerstin Klinder

Ach, Mensch!
Landestheater Württemberg-Hohenzollern, Tübingen Reutlingen
26. Juni, 16 Uhr, intimes theater
Ein theatraler Essay über Nieselregen, 7 Milliarden und die Frage, wann all das eigentlich angefangen hat, von Gesa Bering und Stephan Dorn, Uraufführung
Zwischen Unwetterwarnungen, schmelzenden Gletschern und Ratlosigkeit fragen wir uns: Wenn man ein Problem lösen soll, an dem man selbst schuld ist, wie löst man es, ohne sich dabei zu vergessen? Wie können Maschinen, Tiere und Zufälle dabei vielleicht hilfreich sein? Wer übernimmt die Verantwortung? Können wir noch aufholen? Und wo habe ich eigentlich meinen Regenschirm liegengelassen? Das alles ist der Erde nicht wirklich egal – oder?
Regie: Gesa Bering, Stephan Dorn
Bühne und Kostüme: Mari-Liis Tigasson
Musik: Stephan Dorn
Dramaturgie: Michel op den Platz
Mit Rupert Hausner, Kristin Scheinhütte

Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Theater der Altmark, Stendal
26. Juni, 19:30 Uhr, Kleiner Saal
Theaterfassung von Armin Petras und Juliane Koepp, nach dem gleichnamigen Roman von Peter Høeg
Der fünfjährige Inuk-Junge Jesaja stürzt vom Dach eines Wohnhauses in Kopenhagen in den Tod. Die Naturwissenschaftlerin Smilla Jaspersen, die mit dem Jungen befreundet war, glaubt nicht an einen Unfall. Wie er stammt sie aus Grönland und hat ein besonderes Gespür für Eis und Schnee. Die Spuren, die Jesaja auf dem Dach im Schnee hinterlassen hat, weisen für sie eindeutig darauf hin, dass der Junge gejagt wurde. Smilla beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren, und kommt einem Verbrechen ungeahnter Tragweite auf die Spur.
Regie: Louis Villinger
Bühne und Kostüme: Mark Späth
Dramaturgie: Cordula Jung
Mit Siri Wiedenbusch, Paul Worms, Matthias Hinz

Der Kredit
Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester, Rendsburg
26. Juni, 19:30 Uhr, Großer Saal
Komödie von Jordi Galceran
Anton braucht Geld, doch fehlen ihm Sicherheiten. Der Filialleiter schöpft seinen Ermessensspielraum aus und lehnt den Antrag ab. Anton lässt sich nicht abwimmeln und eröffnet seine Bedingung: Bekommt er seinen Kredit nicht, wird er die Frau des Filialleiters verführen. Was banal beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Zweikampf. Es treten an: Gut gegen Böse, Bürgertum gegen Hochfinanz, King Kong gegen Godzilla, Filialleiter gegen Antragsteller. Erfrischend komisch schildert Galceran, wie sich die Machtverhältnisse völlig neu ordnen.
Regie: Moritz Koch
Bühne und Kostüme: Nele Rohland
Dramaturgie: Martin Apelt
Mit Marek Egert, Dennis Habermehl

Pinocchio
Landesbühnen Sachsen, Radebeul
27. Juni, 11 Uhr, Kleiner Saal
Figurentheater von Carlo Collodi in einer Bearbeitung von Odette Bereska
Lügen haben lange Nasen. Zumindest bei Pinocchio. Die kleine Holzpuppe, die plötzlich lebendig wurde, ist ein kleines Wunder. Aber nur weil sie laufen, sprechen und fühlen kann, ist Pinocchio noch lange nicht bereit für die große weite Welt. Geppetto macht sich zu Recht große Sorgen um seinen geschnitzten Jungen. Ob er Pinocchio wieder finden wird? Und ob Pinocchio es ganz allein mit Fuchs und Kater aufnehmen kann? Vielleicht hilft ihm am Ende doch noch die ein oder andere Notlüge, um wieder aus dem Schlamassel rauszukommen ...
Regie: Odette Bereska
Ausstattung: Stefan Spitzer, Irina Steiner
Musik: Jan Maihorn

Die neuen Abenteuer des Baron Münchhausen
Uckermärkische Bühnen Schwedt
27. Juni, 15 Uhr, Odertalbühne
Musical von Jan Kirsten und Team takayo, Uraufführung
Eine Sonderausstellung anlässlich des 300. Geburtstags von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, dem Lügenbaron in ihrem Museum! Was hätte sie stattdessen für innovative, enthüllende und relevante Inhalte kuratieren und vermitteln können und nun diese Kanonenkugel, dieser achtbeinige Hase und was noch alles an Firlefanz. Zu allem Überfluss taucht Münchhausen auch noch persönlich auf und tischt Museumsleiterin Dr. Wagenbeck neben den altbekannten Lügengeschichten noch ein paar neue auf.
Regie: Lars Franke
Musikalische Leitung: Tilman Hintze
Ausstattung: Frauke Bischinger
Mit Dominik Müller, Theresa Löhle, Raffaele Bonazza, Mathias Kusche, Lennart Olafsson, Michael Kuczynski, Paulina Wojtowicz, Ines Venus Heinrich, Dominika Kozak, Magdalena Skorupska, Lukasz Gocławski, Udo Schneider, Maja Szymkowiak, Bartosz Wilniewicz und der Band takayo & Freunde (Kayode Eschrich, Uli Herrmann-Schroedter, Tilman Hintze, Jan Kirsten, Andreas van den Brandt)
Kooperation mit der Akademia Muzyczna im. Stanisława Moniuszki w Gdańsku und der Feuershow- und Schwertkampfgruppe der Bürgerbühne Schwedt e. V.

Ichglaubeaneineneinzigengott.
Landestheater Württemberg-Hohenzollern, Tübingen Reutlingen
27. Juni, 17 Uhr, intimes theater
Schauspiel von Stefano Massini
Ein Jahr, 10 Tage und 8 Stunden trennen drei Frauen von einer Schicksalsgemeinschaft: Eden Golan, Dozentin für jüdische Geschichte in Tel Aviv, liberal, westlich orientiert, warnt vor übersteigertem Nationalismus. Mina Wilkinson, eine in der Krisenregion stationierte amerikanische Soldatin, hat es satt, erfolglos den Friedensstifter zu spielen. Die palästinische Studentin Shirin Akhras radikalisiert sich im Laufe eines Jahres in ihrem Hass auf Israel und seine Schutzmacht USA. Bei einem Selbstmordattentat verlieren zwei der Frauen ihr Leben.
Regie: Thorsten Weckherlin
Bühne und Kostüme: Kay Anthony
Musik: Markus Maria Jansen
Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer
Mit Franziska Beyer

Draußen vor der Tür
Landesbühnen Sachsen, Radebeul
27. Juni, 19:30 Uhr, Kleiner Saal
Schauspiel von Wolfgang Borchert
Kriegstraumatisiert kehrt der junge Unteroffizier Beckmann drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Doch die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung. Beckmann findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Eindringlichkeit der Schilderung verleiht dem Text – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – eine bestürzende Aktualität.
Regie: Peter Kube
Regiemitarbeit: Ute Raab
Ausstattung: Tom Böhm
Mit Felix Lydike, Julia Vincze, Grian Duesberg, Marcus Staiger

Adolf – der Bonker
Theater für Niedersachsen GmbH, Hildesheim
27. Juni, 19:30 Uhr, Großer Saal
Tragikomödie in drei Akten von Walter Moers, Uraufführung
Böse, unkorrekt und totaler Kult! – Berlin, 30. April 1945. Die Welt brennt, Deutschland liegt in Schutt und Asche, und Japan geht es auch nicht mehr so gut. Nur einer lässt sich nicht unterkriegen: Im Führerbunker brennt noch Licht ... Was geschah wirklich in den letzten Tagen, die „Adolf, die alte Nazisau“ im Bonker verbracht hat? Walter Moers hat die Geschichte neu geschrieben. Endlich erfährt die Welt, welche Rolle Michael Jackson, Gandhi, Mussolini, Churchill und der Papst, Gott, der Tod und nicht zuletzt Blondi, der Schäferhund, dabei spielen –
Regie: Moritz Nikolaus Koch
Bühne und Kostüme: Alona Rudnev
Mit Jonas Kling, Charlotte Reuter

 





Informationen
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Berliner Straße 46/48, 16303 Schwedt/Oder
Tel.: 03332 - 538111
www.theater-schwedt.de/landesbuehnentage2021