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mehrtägige Kanutour von den Uckerseen bis ins Stettiner Haff

Länge: ca. 85 km 
Start/Ziel: Oberuckersee/ Ueckermünde

Uckerseen – Prenzlau
Startpunkt ist z.B. die Badestelle Schifferhof nahe dem Ort Suckow, am Südufer des Oberuckersees. Bahnreisende können alternativ ab Warnitz starten. Von hier geht es Richtung Norden. Entlang der Tour lohnen sich Stopps z.B. in Fergitz mit schöner Badestelle und „Offener Kirche“. Vom Kirchturm aus bietet sich eine gute Aussicht auf den See und die Landschaft. Auf der östlichen Seite des Oberuckersees trifft man ebenso auf eine Vielzahl von Badestellen und kleine Orte zum Erkunden und Rasten. In Warnitz lohnt sich wieder ein Stopp, bei dem Eis Bahn Hof E. Huguenin, welches über 18 verschiedene frische Eissorten, außerdem Café und Kuchen und Obstbrände aus der eigenen Brennerei am Dreiecksee anbietet. Weiter Richtung Norden führt der Weg in den 5 km langen Uckerkanal – die Verbindung zum Unteruckersee. Der Uckerkanal führt durch das größte zusammenhängende Schilfgebiet Deutschlands. Der 7 km lange Unteruckersee kann bei Wind eine Herausforderung sein, gegebenenfalls an Land fahren bzw. in Ufernähe halten!

Am nördlichen Ende liegt die Stadt Prenzlau, hier empfiehlt sich ein längerer Aufenthalt, um das vielfältige Freizeitangebot zu nutzen. Ein Spaziergang entlang der Stadtmauer, der Besuch des Dominikanerkloster oder den weiten Blick über die Landschaft vom Turm der Marienkirche genießen.

Zwischen dem an der Nordspitze des Sees gelegenen Wehr und dem Kanurastplatz „An den Baumzwillingen“ an der Einmündung des Flüsschen Quillow muss ein Boottransport organisiert werden. Der dauerhaft niedrige Wasserstand lässt das Befahren dieses Abschnitts nicht zu.

Die Ufer sind fast durchweg naturbelassen, das Kanu gleitet durch eine ursprüngliche Sumpf- und Wiesenlandschaft. Der obere Flussabschnitt ist kurvenreich und schmal, mal säumen Bäume das Ufer, mal kann der Blick über die Wiesen bis zum Horizont schweifen. Die eine oder andere Gefällestrecke ist zu überwinden, bei Niedrigwasser kann es auch mal steinig werden. Und immer wieder Biberspuren entlang des Flussbettes…

Auf Ucker und Uecker bis nach Ueckermünde
Etwa 15 km flussabwärts von Prenzlau liegt das Wehr Nieden (umtragen), das sich bereits in Mecklenburg-Vorpommern befindet. Bald darauf ist Pasewalk erreicht – und ein moderner Wasserwanderrastplatz mit großer Spielwiese, Tischtennisplatte und Volleyballfeld. Der Fluss wird nun breiter, ab hier kann in beide Richtungen gepaddelt werden. Bis Torgelow sind mehrere Wehre umzutragen bzw. Bootsgassen zu durchfahren. Wiesen und Wälder wechseln sich ab, teils sind die Ufer sehr hoch. Kurz vor der Stadt liegt das slawische Museumsdorf „Ukranenland“. Am Wasserwanderrastplatz in Torgelow muss etwa 400 m umgetragen werden. Ein Stück die bei Eggesin einmündende Randow hinauf liegt ein weiterer Wasserwanderrastplatz. Nördlich der Stadt bekommt die Landschaft wieder Wildnischarakter. Die naturnahe Auenlandschaft verzaubert mit zahllosen Altarmen, Kanälen und alten Torfstichen.

Flyer Wasserwandern auf der U(e)cker

Info zur Befahrbarkeit:

  • Im Stadtgebiet von Prenzlau gibt es Stellen, an denen der Wasserspiegel extrem flach ist, sodass die Befahrbarkeit vorrangig in den Sommermonaten mit Booten manchmal nicht gegeben ist.
  • Eingriffe z.B. zur Erhöhung des Wasserpegels sind ausgeschlossen!
  • Hintergrund: Von Prenzlau bis Nechlin erstreckt sich die Uckerniederung: Das ca. 25 Quadratkilometer umfassende Gebiet gehört zu den interessantesten Landschaftsräumen der Uckermark. Ein weit verzweigtes Stau- und Grabensystem reguliert dieses Feuchtgebiet, welches für Pflanzen und Tiere gleichermaßen einen idealen Lebensraum bietet. Ferner sind darin die größten Quellmoore Deutschlands enthalten. Parallel dazu wird das Gebiet auch landwirtschaftlich, zur Weidehaltung, Grünland- und Heuproduktion, genutzt.
  • Zweimal im Jahr werden Krautungsarbeiten mit einem Mähboot auf der Ucker durchgeführt. Die Arbeiten beginnen ca. einen Kilometer nördlich vom Wehr Nieden und enden in der Stadt Prenzlau. Sie dienen der Freihaltung des Abflussprofils und sichern den geregelten Abfluss des Wassers aus dem Einzugsgebiet der Ucker. Die Krautungsarbeiten dauern etwa drei bis vier Wochen. Durch das abtreibende Mähgut kann es zu vorübergehenden Behinderungen für Wasserwanderer kommen. Das Kraut wird am Wehr Nieden entnommen und von dort aus fach- und sachgerecht umgelagert. Wasserwanderer können sich nach dem Stand der Arbeiten unter der Tel.: 0172 – 3195122 erkundigen.
 

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